4. Juni 2014 – Auf gehts nach Bergen, dem Tor zu den Fjorden! Und hier bekommen wir das erste Mal den Nachteil des Wohnmobils zu spüren: Großstadttauglich ist es nicht! Für Parkhäuser ist das Wohnmobil zu hoch und die wenigen freien Parkplätze sind zu klein. Von hilfsbereiten Norwegern erfahren wir, dass es extra Parkplätze für Wohnmobile gibt. Der erste in der Nähe der Innenstadt ist nicht mehr aktiv. So müssen wir zu den Bergenshallen fahren; leider etwas außerhalb. Dort können wir auch über Nacht stehen und da wir bei der Parkplatzsuche viel Zeit verloren haben, beschließen wir, hier gleich zu übernachten. Die Straßenbahn fährt ganz in der Nähe und nach einer 15-minütigen Fahrt sind wir endlich in der Innenstadt, am Festplatz.

Und in der regenreichsten Stadt Europas ist der Himmel zwar bedeckt aber es ist trocken. 🙂 Über die Einkaufsstraße Torgalmenningen schlendern wir zum Fischmarkt am Hafen. Im großen Gedränge bestaunen wir die Auswahl an frischem Fisch.

Nach einer Stärkung geht es zur Standseilbahn Fløilbanen die uns auf den Hausberg Fløyen bringt. Von dort haben wir eine tolle Aussicht auf die Stadt und es reißt sogar ein bisschen der Himmel auf.

Im Anschluss stürmen wir Starbucks. Yeah, Zivilisation! Mit Kaffee in der Hand erkunden wir das alte Hanseviertel Bryggen. In den kleinen bunten Holzhäuschen, sind Souvenir- und kleine Handwerksläden untergebracht.

An der Festung Bergenhus werden wir von kleinen Trommlern empfangen. Ok zugegeben, die haben nicht auf uns gewartet, sondern auf 100 geladene Gäste. 😉 Und Prinz Haakon ist da, weshalb wir die Håkonshalle nicht besuchen dürfen. Wir erkunden das Gelände und gesellen uns zur Statue von Haakon VII um die Kreuzfahrtschiffe beim Ablegen zu beobachten.

Die Marienkirche wird leider restauriert und lässt keinen Blick zu. So besuchen wir noch den Dom und die in der Außenwand befindliche Kanonenkugel von 1665. Am Abend gibt es Pizza am Hafen, bevor es dann mit der Straßenbahn wieder zu den Bergenshallen geht.

5. Juni 2014 – Am nächsten Morgen fahren wir zu der ganz in der Nähe liegenden Fantoft Stabkirche. Spontan setzen wir noch die Heddal Stabkirche, die größte erhaltene Stabkirche Norwegens auf unseren Reiseplan und fahren dann auch weiter. Unser Ziel ist das gut 200 km entfernte Stavanger. Die verregnete Fahrt auf der E39 wird von 2 Fährfahrten unterbrochen.

Exkurs Fähre: Alle Fährfahrten in Norwegen verliefen problemlos. In der Regel fahren die Fähren tagsüber alle 30 Minuten und abends und in der Nacht meist stündlich. Teuer ist es! 🙂 Gerade die Fähren zwischen Bergen und Stavanger haben 75 und 55 Euro gekostet; für 40 und 25 Minuten Überfahrt. Man kann versuchen, ein wenig bei der Fahrzeuglänge zu schummeln. 😉 Da das aber wohl schon viele probiert haben, gibt es Markierungen auf dem Boden.

In Stavanger angekommen, gucken wir uns noch die Sverd i Fjell – Schwerter im Felsen – an. Drei riesige Schwerter symbolisieren die Reichsbildung. Dann „machen wir früh Feierabend“ 😉 und suchen uns einen abgelegenen Parkplatz am Wasser und kochen, lesen, spazieren und spielen Karten. Morgen wird dann die Innenstadt von Stavanger unsicher gemacht.

Und weil es schon fast zu schön war und bislang alles so reibungslos geklappt hat, geht uns an diesem Abend das Gas aus. 🙁 Wir hatten zwei 11kg Gasflaschen dabei und laut Auskunft des Vermieters „reichen die locker“. Klar mussten wir im hohen Norden ordentlich heizen, aber das Ziel war ja bekannt. Unsere Internetsuche ergibt, dass es zum einen Gasflaschen an fast allen Tankstellen gibt, die aber einen norwegischen Anschluss haben, der nicht kompatibel ist. Zum anderen kann man an LPG-Stationen wohl deutsche Flaschen nachfüllen lassen, allerdings nicht am Wochenende; und es ist Freitagabend. Hinzu kommt, dass es zwar reichlich LPG-Stationen in Norwegen gibt, nur halt eben nicht in der Umgebung von Stavanger. Achso, am Montag ist dann natürlich auch noch Feiertag (Pfingstmontag) und da haben die LPG-Stationen auch geschlossen. Letztendlich benutzen wir die zweite Flasche von unseren Freunden mit und die hält bis zum Ende der Reise. Fazit: Genügend Gasflaschen mitnehmen und darauf achten, dass die auch richtig voll sind.

6. Juni 2014 – In Stavanger gibt es ausreichend Parkplätze am Hafen, auch für Wohnmobile. Vom Ölmuseum am Hafen laufen wir durch die kleinen Einkaufsstraßen bis zur St. Petri Kirche und dann weiter zum schön angelegten Stadtpark mit kleinem See. Dort besichtigen wir den Dom.

Im Tourismusbüro lassen wir uns nochmal unsere Erkenntnisse bezüglich Gas bestätigen und holen uns Informationen zum Preikestolen, unser nächstes großes Ziel. Dann geht es über den Marktplatz zur Altstadt. In der Øvre Strandgaren erfreuen wir uns an den weiß gestrichenen Holzhäuschen, die unter Denkmalschutz stehen. Im Innenhof eines Hauses befindet sich ein Café und man sieht die frühere Einrichtung der Häuser. Am Hafen genießen wir noch ein bisschen das schöne Wetter und die Sicht und dann geht es auch schon wieder zurück zum Wohnmobil. Wir wollen dem Preikestolen-Parkplatz so nah wie möglich kommen, damit wir am nächsten Morgen früh starten können.

Von Stavanger aus gibt es zwei Fähren und Wege zum Preikestolen: Die günstige Variante ist, erst auf der E39 und dann auf der Rv13 bis nach Lauvvika zu fahren. Dort nimmt man die Fähre nach Oanes und fährt noch ein kleines Stück auf der Rv13 weiter, bis man in die Fv529 einbiegt (Preikestolvegen). Da es Freitagabend ist, hat es sich an der Fähre ein wenig gestaut.

Von der Touristeninformation wissen wir bereits, dass wir auf dem Preikestolen-Parkplatz nicht über Nacht stehen dürfen, dennoch fahren wir mal hoch um uns schonmal ein Bild von der Lage zu machen. Links und rechts auf der Straße stehen dann auch mehrere Parkverbots-Schilder. Im Hotel am Preikestolen Parkplatz verrät uns die nette Rezeptionistin, dass wir uns schon auf die Zufahrtsstraße zum Preikestolen (bzw. auf einen der kleinen Schotterplätze am Straßenrand) stellen könnten, allerdings nicht dort, wo ein Parkverbotsschild steht und natürlich ohne die Straße zu blockieren. Wir finden einen passenden Platz, den wir uns mit 100.000 kleinen fiesen Mücken teilen.

7. Juni 2014 – Daaaaaaaas Waaaaaandern ist des Müllers Lust… Auf gehts zum Preikestolen! Wir fahren den kurzen Weg zum Parkplatz, der 100 NOK kostet. Und starten mit ausreichend Wasser im Rucksack. Der Aufstieg dauert 2 Stunden und 350 Höhenmeter über Stein und Geröll müssen überwunden werden. An ein paar Stellen wird es auch mal eng und da Samstag ist, herrscht auch entsprechend viel Verkehr. Und jetzt fragt sich sicher jeder, was unsere Jüngste macht: Die wird getragen! 🙂

Und dann sind wir endlich da! Und alle Strapazen sind vergessen, denn diese Aussicht MUSS man einfach gesehen haben!  Phänomenal!

Preikestolen

Preikestolen

K.o. aber glücklich kommen wir wieder am Parkplatz an. Und wie praktisch, wir haben ja unsere Dusche dabei. 🙂 Dann fahren wir zurück zur E93 und suchen uns auf der Strecke nach Kristiansand einen Campingplatz. Wir landen in Feda bei Svindland Camping, aber da gibt es sicher auch noch was besseres.

8. Juni 2014 – Nach kurzer Fahrt sind wir in Kristiansand angekommen. Sonntags durch eine Stadt zu bummeln ist natürlich nur halb so lustig, aber dafür können wir gratis parken. 😉 Wir spazieren durch das Altstadtviertel Posebyen zum Dom und dann die Einkaufsstraße Markens gate entlang zum Fischmarkt (Fiskebrygga). Und dieser Teil ist wirklich gut gelungen. In einem kleinen Hafen liegen eine Markthalle und mehrere Restaurants mit vielen Tischen im Außenbereich.

Im Anschluss fahren wir bis nach Notodden und übernachten dort. Wir nehmen nicht den ausgewiesenen Campingplatz, sondern stellen uns in der Nähe auf einen freien Parkplatz an einen kleinen Bootshafen.

Notodden

Notodden

9. Juni 2014 – Die Heddal-Stabkirche in der Nähe von Notodden an der E134 ist die größte erhaltene Säulenstabkirche Norwegens. Für 60 NOK Eintritt dürfen wir auch das Innere der etwas düster wirkenden Kirche besichtigen und bekommen von einer netten Mitarbeiterin in perfektem Englisch ganz viele Informationen.

Exkurs Maut: In Norwegen gibt es eine Straßenmaut. Wir haben uns vorab mit Kennzeichen und Kreditkarte registriert. So konnten wir durch die Mautstationen fahren ohne anzuhalten und mussten keine Geldbuße fürchten, für den Fall, dass wir eine Mautstation übersehen. Infos und Anmeldung unter www.autopass.no.

Nach knapp 2 Stunden Fahrt kommen wir in Norwegens Hauptstadt Oslo an. Da wir aus Bergen gelernt haben, suchen wir uns gleich einen Parkplatz außerhalb. An der berühmten Skisprungschanze Holmenkollen gibt es zahlreiche kostenfreie Parkplätze und eine Metro-Station ist gleich in der Nähe. Die Fahrt in die Stadt gestaltet sich dann aber nicht ganz so einfach, weil man an der Station Majorstue in die Straßenbahn umsteigen muss. Die ist für einen Kinderwagen ziemlich eng und überhaupt ist das Gedränge ziemlich groß. Aber unser Nordkapp-Baby ist, wie schon auf der gesamten Reise, völlig entspannt und so haben wir viel Spaß beim Bahnfahren. 🙂

Vom Parlament aus starten wir unsere Sightseeing-Tour Richtung Akershus Festning, von der man einen tollen Blick auf den Hafen hat. Und am Hafen entlang gehts dann zum Rathausplatz mit Rathaus. Naja, schön ist es nicht. Wir machen einen kurzen Abstecher ins Nobel-Friedenszentrum, um dann zur neu angelegten und umgestalteten Uferpromenade Aker Brygge zu laufen. Hier liegen Restaurants und Bars wunderbar am Wasser. Sogar eine Art kleines Stadtbad gibt es, mit Duschen und Zugang zu den Oslofjorden. Dann gehts am Nationaltheater vorbei zum Schloss und Schlosspark.

Und dann schlendern wir noch die beliebteste Einkaufsstraße von Oslo entlang, die Karl Johans gate. Da Pfingstmontag ist, haben die Geschäfte geschlossen. Aber ein treuer Freund unserer Reisen – das Hard Rock Café – hat natürlich geöffnet und so wird’s an unserem letzten Abend in Norwegen amerikanisch.

Puh! Unser Verdauungsspaziergang führt uns die Karl Johans gate zum Stortorget mit einem großen Blumenmarkt und zum Dom. Vom Hauptbahnhof geht es dann noch zur neuen Oper, die den weiten Weg auch wert ist. Die Fassade besteht aus weißem Marmor und kann begangen werden, sodass man auf das Dach der Oper gelangt. Mit Straßenbahn und Metro fahren wir dann zurück zum Holmenkollen.

10. Juni 2014 – Am Vormittag besichtigen wir die Skisprungschanze Holmenkollen. Die konnten wir gestern von der Innenstadt aus schon deutlich in den Bergen erkennen. Für 120 NOK kann man das Skimuseum besuchen und mit einem Fahrstuhl ganz nach oben fahren. Von dort hat man einen fantastischen Blick auf Oslo und den Oslofjord.

Und dann verabschieden wir uns von Norwegen und sind wieder in Schweden. Das Ende naht. Von Oslo nach Göteborg sind es über die Autobahn 3 Stunden Fahrt. In Göteborg parken wir ganz zentral am Busbahnhof Heden. Und weil es da zufällig auch ein Hard Rock Café gibt… 🙂 Unseren Stadtspaziergang heben wir uns dann für den nächsten Tag auf. Wir fahren wieder aus Göteborg raus, um uns außerhalb einen ruhigen Platz für die Nacht zu suchen.

11. Juni 2014 – Wir parken wieder am Parkplatz Heden und laufen als erstes an der Staatsbibliothek vorbei Richtung Götaplatz, wo sich Staatstheater, Kunstmuseum und Konzerthaus befinden. Der Poseidon-Brunnen liegt leider trocken, hat aber viele schöne Details. Dann geht es die ganze Flaniermeile Kungsportsaveny entlang, bis zum Kungstorget. Dort befindet sich auch die Touristeninformation. Ab hier gefällt es mir deutlich besser. Durch kleine Gassen mit Geschäften geht es zum Hauptbahnhof und Nordstan, dem größten Einkaufszentrum Schwedens. Vom Gustav Adolfs Torg mit dem Rathaus gehts weiter zum Kronhus, dem ältesten Haus Göteborgs. Dort sind kleine Kunsthandwerker-Geschäfte untergebracht. Unter anderem auch ein Schokoladenladen, wo wir schwedische Süßigkeiten probieren. Über den Dom laufen wir weiter zur Fischkirche, den Fischmarkt. Hier kann man auch zubereiteten Fisch kaufen. Am Kanal treten wir den Rückweg zum Wohnmobil an.

Von Göteborg sind es noch 3 Stunden nach Trelleborg, wo am nächsten Morgen unsere Fähre nach Rostock startet. An einem Wohnmobil-Parkplatz in der Nähe des Fähranlegers grillen wir ein letztes Mal und gehen früh ins Bett. Denn die Fähre geht um 7 Uhr morgens, danach steht die Rückfahrt nach Dresden und das Ausräumen und Saubermachen des Wohnmobils an, bevor wir es am 13. Juni vormittags zurückgeben.

Danke fürs Lesen. 🙂

Jetzt noch ein kurzes Fazit: Das Reiseziel war perfekt für eine Wohnmobiltour und auch für uns als absolute Wohnwagen-Neulinge. Was würden wir beim nächsten Mal anders machen? Wir würden wahrscheinlich die Route andersherum fahren. Dann spürt man die Steigerung der traumhaften norwegischen Landschaft deutlicher, bis man schließlich am alles überragenden Nordkapp landet. Das Reisen in der Vorsaison haben wir letztlich nicht bereut und das Nordkapp abends für sich allein zu haben und ungehindert Fotos schießen zu können ist unbezahlbar.

Exkurs Entsorgungsstationen: Ich will jetzt keine großen Ausführungen zur Entsorgung der Campingtoilette machen. Während wir als Frischlinge im ersten Teil unserer Reise fast jeden Abend einen Campingplatz angesteuert haben, sind wir gerade in Norwegen – auch wegen der vergleichsweise hohen Preise – mutiger geworden und haben öfter wild gecampt. Und damit kommt dann auch erst so richtig das Freiheitsgefühl auf. In Norwegen gibt es kostenlose Entsorgungsstationen, die ausgeschildert sind. (Ein Wohnmobil mit einem Pfeil nach unten. Ich habe leider versäumt ein Bild zu machen.) An diesen Entsorgungsstationen kann man Wasser auffüllen, ablassen und meistens auch die Toilette reinigen. In Schweden kann Frischwasser an jeder Tankstelle aufgefüllt werden und auf vielen WCs auf den Raststätten gibt es auch eine separate Möglichkeit, die Campingtoilette zu entleeren.

Auf dieser Reise haben es folgende Tassen in unsere Koffer geschafft:

Nordkapp oder Nordkap? Die norwegische Schreibweise hat gewonnen. 😉

Vielen Dank fürs Lesen! Ich freue mich über Kommentare und wenn ihr Lust habt, werdet doch Fan von meiner Facebook-Seite und folgt mir auf Instagram.

48 Kommentare

  1. Es war sehr interessant eure Reise in Wort und Bild zu erleben und ich habe alle vier Teile begeistert gelesen. Für alle, die eine solche Reise planen sind deine Tips und Hinweise sicher sehr wertvoll! Ich freue mich schon auf den nächsten Reiseblog!

  2. Danke! Im Moment sitze ich an dem Beitrag zu unserer „Hauptstädte der Ostsee“-Kreuzfahrt, den ich hoffentlich bald veröffentlichen kann.

  3. Eckert,Manfred

    Da sieht man,wieviel schöne Fleckchen Erde es gibt.Da habt ihr ja bald die halbe Welt
    erkundet,ihr seit echt zu beneiden,solch schöne Reisen machen zu können.
    Die andere halbe Welt werdet ihr wohl auch noch schaffen zu erkunden,oder?
    Da habt ihr Euch sehr große Mühe gegeben um diese schöne vierteilige Reisebeschreibung
    zusammenzustellen.

  4. Danke Manfred! Ja, es gibt noch viel zu „tun“. 🙂 Liebe Grüße Anja

  5. Hallo Anja !
    Wir möchten im nächsten Jahr auch eine Tour mit dem Womo nach Norwegen starten. Habe schon nach Reiseberichten gesucht und dann deinen gefunden. Danke das Du so ausführlich und mit so vielen Bildern die Reise beschrieben hast. Leider haben wir nur 14 Tage Zeit und so werde ich nur einen kleinen Teil der Reise erleben dürfen. Du hast mir aber bei vielen Dingen schon sehr geholfen. Kann man auch telephonisch mit Euch in Kontakt tretten ? Falls wir noch Fragen an Euch haben? Einen schönen Feiertag wünschen
    Ines und Thomas

    • Hallo Ines, hallo Thomas,

      vielen Dank für das nette Feedback. Es freut mich zu hören, dass Euch der Bericht bei der Planung behilflich sein konnte. Da ich viel unterwegs bin, ist es mit der telefonischen Erreichbarkeit schwierig. Ihr könnt mir aber sehr gern über das Kontaktformular eine private E-Mail senden. Das Formular findet ihr auf der Homepage bei „Über mich“. In der Regel antworte ich ziemlich zügig. 😉 Ich würde mich freuen, wieder von Euch zu hören und wünsche viel Spaß bei der weiteren Planung.

      Viele Grüße
      Anja

      • Liebe Anja !

        Danke das es so eine schnelle Rückmeldung gab. Ich habe noch 1000 Fragen im Kopf, die beantwortet werden wollen. Waren zu unserer Silberhochzeit auf Sizilien, mit dem Womo und da ist vieles nicht so gut gelaufen und da möchten wir einfach im Vorfeld einige Sachen hinterfragen. Allein die Straßen Bezeichnung(sehr schmal) oder Bergstraßen sind wichtig für uns. Aber erst einmal Danke das du uns bei der richtigen Auswahl behilflich sein möchtest. Dafür schön einmal Danke. Werden dich(Euch) in Zukunft mit vielen Fragen überschütten- habt selbst Schuld für den wirklich schönen und interessanten Reisebericht. Euch allen einen schönen 3. Oktober. DANKE

        Thomas und Ines (Halberstadt)

  6. Hallo Anja,

    wunderschöne Bilder und toller Bericht. Welchen Reiseführer würdest Du empfehlen – speziell für Lofoten und Nordkap?

    weitere viele schöne Reisen wünscht Martina

    • Hallo Martina,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Da wir eine größere Tour gemacht haben, habe ich mir nur einen allgemeinen Reiseführer über Skandinavien gekauft. Ich kann dir daher leider keinen Reiseführer speziell über die Lofoten oder fürs Nordkapp empfehlen. Allgemein mag ich die Baedeker Reiseführer sehr gern, weil sie sehr umfangreich sind und viele Hintergrundinfos enthalten.

      Viele Grüße
      Anja

  7. Manfred Brummer

    Ein herziches Daneschön für den supereisebericht. Wir planen im Juni die gleiche Faht zu unternehmen und mit der gleichen Streckenführung. Der Bericht hat uns nun richtig „heiß“ gemacht und die Vorfreude ist riesengroß.
    Was ist ratsam an Proviant mitzunehmen?

    • Hallo Manfred,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar.

      Wir haben „Grundnahrungsmittel“ wie Wasser, Milch, Cornflakes und Obst mitgenommen. Dazu noch alles was uns schmeckt für die ersten paar Tage. Wir hatten sogar ein Gefrierfach in unserem Wohnmobil.

      Auf der Tour einzukaufen, ist kein Problem. In Schweden und Finnland gibt es auch Lidl. Soweit ich mich erinnere, war der letzte Lidl in Finnland in Sodankylä. Dort haben wir uns noch einmal richtig eingedeckt. Danach wurden die Supermärkte weniger. In Honningsvåg, der letzten größeren Stadt vorm Nordkap, gab es auch noch einmal einen großen Supermarkt. Die Preise waren hier natürlich etwas höher, wie in Norwegen üblich.

      Ich wünsche euch einen unvergesslichen Trip und eine sichere Fahrt. 🙂

      Viele Grüße
      Anja

  8. Hallo, Anja,
    vielen Dank für Deinen ausführlichen Reisebericht und die tollen Fotos, er hat mir für unsere bevorstehende Reise zum Nordkap viele nützlichen Tipps geliefert. Wir planen eine ähnliche Route wie Eure war. Seid Ihr denn mit den 2 x 11 kg Gas ausgekommen?

    • Hallo Rudi,

      schön, dass der Bericht Euch behilflich sein konnte.

      Unser Gas hat nicht gereicht, was aber wohl daran lag, dass eine Gasflasche nicht komplett voll war. Unsere Freunde hatten ebenfalls 2x 11 kg dabei und konnten uns in der letzten Woche sogar noch mit versorgen. Also eigentlich dürften 2x 11 kg reichen. Es kommt natürlich auch auf die Reisezeit an. Wir mussten Mitte Mai noch ordentlich heizen.

      Ich wünsche Euch eine wunderschöne Reise und gute Fahrt!

      Viele Grüße
      Anja

  9. Hallo!
    Toller Nordkapp-Reisebericht! Wir (Paar mit Baby) planen genau so eine Tour im Juni/Juli.
    Als „frischgebackene“ Mutti interessiert mich natürlich, wie Euer Baby mit dem Urlaub klar kam. Wie oft habt ihr denn ein Päuschen eingelegt? Die Kleinen sollen ja nicht so lange im Maxi Cosi sitzen. Windeln, Babygläschen usw. gibt es sicherlich genau so wie bei uns im Supermarkt, oder? Sollten wir irgendwas beachten – gerade wegen unserem Zwerg?
    Vielen Dank! Kathrin

    • Hallo Kathrin,

      vielen Dank für deinen Kommentar! 🙂

      Das war leider nicht unser Baby. Ich frage mal bei meinen Freunden nach und sobald ich eine Antwort habe, melde ich mich wieder. Was ich aber sicher weiß ist, dass sie die Windeln mitgenommen haben. Im Wohnmobil ist massig Platz und die wiegen ja fast nichts.

      Bis bald, Anja

    • Hallo Kathrin,

      bezüglich der Fragen zum Baby habe ich dir eine längere Mail geschrieben. Ich hoffe sie ist angekommen, sonst kannst du dich auch gerne noch einmal melden.

      Viele Grüße, Anja

  10. Ein sehr schöner Reisebericht, aus dem ich viele Tipps für unsere geplante Tour ans Nordkapp mitgenommen habe. Dankeschön für’s Berichten und für’s Bilder-Zeigen.

  11. Hi Anja!
    Auch von uns vielen Dank fuer deine Ausführungen!
    Wir planen die gleiche Tour im Mai/Juni mit wohmo und einem dann 8/9monate alten Buben.

    Eine Frage, warum habt ihr euch für den breikestolen entschieden und habt Trolltunga ausgelassen?

    Liebe Grüße!
    Melanie

    • Hallo Melanie,

      gern geschehen! 😉

      Die Wanderung zur Trolltunga ist viel anspruchsvoller; zumindest haben wir das gelesen. Sie soll insgesamt 10 Stunden dauern und 900 Höhenmeter gilt es zu überwinden. Das war uns einfach zu heftig. Noch dazu musste die Kleine ja getragen werden. Vielleicht trauen wir uns das bei einer späteren Reise mal.

      Habt eine wunderbare Tour mit vielen schönen Eindrücken!

      Liebe Grüsse Anja

  12. Grit Tabel

    Hallo Anja,
    ein toller Bericht, wir planen im Juli eine Fahrt zum Nordkap, bin gespannt was wir alles so erleben.
    Wollen auch über Rostock, dann aber auf der E45 ans Ziel. LG Grit Werde Deine Berichte auf FB weiter verfolgen 😉

    • Hallo Grit,

      vielen Dank für den netten Kommentar.

      Ich wünsche euch eine wunderbare und sichere Reise mit vielen schönen Eindrücken!

      Wir „sehen“ uns auf Facebook! 😉

      Liebe Grüsse Anja

  13. Alexandra

    Hallo Anja,

    wir planen eine ähnliche Reise im August mit unserem dann 9 Monate jungen Baby. Könntest du uns hier noch ein paar Tipps geben? Was würden eure Freunde beim nächsten Mal anders machen? Was hat sich bewährt? Gerne kannst du uns auch die Email schicken, die du Kathrin geschickt hast.
    Wir haben uns sehr über deinen Reisebericht und die vielen Tipps gefreut.
    Wir wünschen euch noch viele schöne Urlaube und Erlebnisse und schöne Ostern.

    Viele liebe Grüße,
    Alexandra

    • Hallo Alexandra,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Schön, dass der Reisebericht euch bei der Planung hilfreich war.

      Ich habe dir eine Mail geschickt! 🙂

      Liebe Grüße, Anja

  14. Hei Anja,
    schön hast du das geschrieben. Selber fahre ich nach Norwegen über 20 Jahre und habe immer noch nicht genug 🙂
    Schade, dass ihr nach Kristiansund die Überfahrt über die Atlantikstraße ausgelassen habt.
    Gleich an der Straße ist auch sehr schönes Camping, wo man auch ein Boot leien kann.
    Viellecht für die nächste Fahrt: http://www.atlanterhavsveien.org und hier live webcam http://ipcamlive.com/56028da8863ce
    Viele sichere Reisen noch!
    Jana

  15. Das war ein wunderbarer Reisebericht mit fantastischen Bildern. Ich habe große Freude beim lesen gehabt und ich bin schon in voller Vorfreude auf unseren geplanten Skandinavienurlaub im nächsten Jahr. Leider dauert es noch soooo lange. Aber wir sind schon am planen und schreiben uns die sehenswerten Ziele auf um dann letztendlich eine Route zusammenzustellen. Sie haben sich so große Mühe gemacht mit diesem tollen Bericht. DANKE dafür.
    Liebe Grüße Helga

    • Vielen lieben Dank für den schönen Kommentar! Ich habe mich sehr gefreut und wünsche schon jetzt einen unvergesslichen Skandinavienurlaub!
      Liebe Grüße, Anja

  16. Hallo Anja,
    vielen vielen Dank für deinen super Bericht!
    Wir planen ebenfalls eine WoMo-Tour nach Norwegen und hier habe ich viele hilfreiche Tipps und Ideen gefunden.
    Nach diesem Bericht freue ich mich jetzt noch ehr auf unsere Tour 🙂
    Viele Grüße und nochmal vielen Dank!
    Svenja

    • Hallo Svenja,

      schön, dass dir der Bericht gefällt! 🙂 Weiterhin viel Freude bei der Planung und dann einen wunderschönen Norwegen-Trip!

      Viele Grüße, Anja

  17. Katharina

    Vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Bilder! Da steigt die Vorfreude!!
    Wir planen für Mai bis Juli diesen Jahres eine ähnliche Reise (7 Wochen) ebenfalls mit einem 9 Monate alten Baby, so dass wir hier natürlich auch für hilfreiche Tipps dankbar wären, insbesondere was sich bewährt hat und was man beim nächsten mal anders machen würde.
    Ganz liebe Grüße,
    Katharina

  18. Hallo Anja,
    was für ein toller Reisebericht!
    Erinnerungen kommen hoch, wie schön!
    Wir wollen dieses Jahr wieder nach Norwegen, doch diesmal für 3-4 Monate mit dem Endziel Nordkapp. Wir haben jedoch mittlerweile Nachwuchs bekommen, der dann ca. 1 Jahr alt sein wird. Auch wir würden uns sehr über Informationen von Deinen Freunden freuen, bezüglich Reisen mit Baby bzw. Kleinkind. Danke Euch schon mal im Voraus und mach weiter so!
    Unsere Vorfreude hast Du mit Deinem Bericht sehr gesteigert 😄

  19. Hallo Anja,
    hab gerade deinen Bericht gelesen 🙂 Sehr toll gemacht, prima.
    Wir planen momentan auch unsere Nordkappreise im Juli für 3 Wochen.
    Hast du für uns evtl. eine Karte, wie ihr gefahren seit, bzw. evtl. auch Stellplätze die ihr
    empfehlen könnt?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Micha

  20. Liebe Anja,

    vielen Dank für diesen fantastischen Bericht. Wir wollten schon immer mal ans Nordkapp und Dein Bericht hat den Ausschlag gegeben, dass wir tatsähclkich Ende Mai für vier Wochen ein WoMo gemietet haben und hinfahren werden.
    Eine Frage habe ich aber noch, Du schreibst öfter, dass Ihr gegrillt habt. Habt Ihr mit Gas oder Kohle gegrillt? Und falls mit Kohle, kann man in Norwegen welche kaufen? Und ist es überhaupt auf den Campingplätzen erlaubt, mit Kohle zu grillen? Wäre mir eigentlich lieber als mit Gas, aber zur Not muss sonst Gas gehen. Danke!
    Viele liebe Grüße,
    Sondek

    • Hallo Sondek,

      ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut. Super, dass ihr die Tour macht. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.

      Wir haben mit Kohle gegrillt. Grill und Kohle haben wir von Zuhause mitgenommen. Es ist ja reichlich Stauraum in so einem Wohnmobil. Ich glaube mich zu erinnern, dass wir in den Läden auch Holzkohle gesehen haben. Auf den Campingplätzen gab des keine Problem.

      Ich wünsche euch eine unvergessliche Reise mit vielen schönen Momenten.

      Viele liebe Grüße, Anja

  21. Katharina

    Hallo Anja, könntest du uns bitte auch die Email bezüglich Baby schicken. Wären dir sehr dankbar. Liebe Grüße.

  22. Hallo Anja,
    vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Fotos!
    Wir waren auch im Frühsommer 2014 und dann im Sommer 2015 für jeweils ca. 3 Wochen in Norwegen und wir möchten im Sommer 2018 dann auch zum Nordkap und auf die Lofoten!
    Vielleicht ist für die vielen Anfragen der „Elternzeit-Urlauber“ interessant, dass – jedenfalls bei unseren beiden letzten Aufenthalten in Norwegen – die Windeln dort deutlich günstiger waren als sie es hier sind (besonders die vom namhaften Hersteller). Wir haben daher nur einen kleinen Vorrat mitgenommen und uns dann vor Ort gut eingedeckt 🙂
    Mit Hilfe Deines Berichts plane ich jetzt die Route für den nächsten Urlaub und freue mich schon auf unseren 3.Teil „Norwegen“.
    Liebe Grüße,
    Astrid

    • Hallo Astrid,

      Danke für deinen Kommentar.

      Ich wünsche dir viel Spaß bei der Planung und im Sommer 2018 dann eine unvergessliche Nordkap-Reise!

      Liebe Grüße, Anja

  23. Hallo Anja,

    Was für ein spannender und interessanter Reisebericht! Vielen lieben Dank für die tollen Zeilen und wunderschönen Fotos!

    Unglaublich wie viele Familien mit Babys sich nach Norwegen aufmachen. Und wir dachten wir hätten da eine einzigartige Idee! 😅
    Auch wir wären deshalb über eine Email mit Baby-Tipps sehr dankbar!

    Ganz liebe Grüße
    Romina, Philipp und Luca

  24. Inge Illner

    Hallo Anja,
    Danke für deinen informativen und interessanten Reisebericht. Ich freue mich, dass ich ihn noch vor unserer Abreisetag entdeckt habe. Wir ( 2 Paare mit Wohnmobilen) haben eine ähnliche Strecke geplant und wollen Mitte Mai starten. Durch deine Schilderungen und die wunderbaren Fotos wächst die Vorfreude auf unsere Reise noch mehr!
    Liebe Grüße
    Inge

    • Hallo Inge,

      vielen Dank für den schönen Kommentar.

      Ich wünsche euch eine wunderbare, unvergessliche und sichere Reise!

      Liebe Grüße, Anja

  25. Jürgen Graven

    Hallo Anja,

    ein wirklich toller Bericht mit vielen schönen Bildern. Dieser Bericht hat mir geholfen, meine Frau zu „überreden“, auch so eine Tour zu machen. Allerdings hat meine Frau (Allergikerin) etwas Bedenken wegen der möglichen vielen Mücken. Du hast in Deinem Bericht nur einmal kurz Mücken erwähnt. Kannst Du uns da etwas nähere Informationen zu geben? Und hast Du Ratschläge „gegen“ die Mücken?
    Danke!
    Freue mich auf weitere Berichte von Dir.
    LG
    Jürgen

    • Hallo Jürgen,

      danke für deinen schönen Kommentar. Ich habe nochmal Rücksprache mit den Mitreisenden gehalten und an übermäßig viele Mücken können wir uns nicht erinnern. Mitte/Ende Mai war es in Finnland und Norwegen aber auch noch ziemlich kalt. Wir hatten nur ein normales Mücken-Schutzspray dabei, andere Vorkehrungen haben wir nicht getroffen. Das Wohnmobil hatte Fliegengitter, die man herunterziehen konnte. Ich hoffe, das hilft etwas weiter. Vielleicht könntest du auch in einem Forum mal nachfragen.

      Ich wünsche euch eine wunderschöne Reise.

      Liebe Grüße, Anja

  26. Viktoria

    Hallo Anja,

    wir planen genau so eine Reise für nächstes Jahr und deine Ausführungen und Fotos haben die Vorfreude jetzt noch gesteigert. Wir werden die Reise in der Elternzeit mit einem Kleinkind (4 Jahre) und einem Baby (dann 6 Monate) machen. Ich würde mich auch riesig über die E-Mail deiner Bekannten freuen mit Tipps und Tricks für diese Reise mit Baby. 😉

    Ich wünsche euch noch viele spannende Reisen rund um den Globus.

    LG Viktoria

  27. Hallo Anja,
    auch wenn eure Reise schon ein paar Tage her ist, so ist Dein Reisebericht sehr aufschlussreich. Ich habe die Reise ähnlich wie Eure geplant, nur zu zweit und mit einem 29 Jahre alten VW Bus. und konnte aus dem Bericht einiges mitnehmen, was ich mit aufnehmen der lassen werde. Wirklich toll und perfekt bebildert.
    Ich wünsche euch und eurem Kind alles alles gute und noch viel schöne Reiseerlebnisse.
    Gruß
    Stefan

    • Hallo Stefan,

      Danke für deine netten Zeilen. Ich freue mich, dass der Bericht hilfreich war. Ich wünsche euch eine wundervolle Reise!

      Viele Grüße, Anja

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