In Seattle, genauer genommen in Mukilteo beim Future of Flight Aviation Center, starten wir nach einer tollen Boeing-Werksbesichtigung den ersten Teil unseres Roadtrips nach San Francisco. Unser Endziel ist Las Vegas.

Exkurs Mietwagen/Einweggebühren: Da wir unseren Roadtrip im Bundesstaat Washington beginnen und in Nevada beenden, berechnen die Mietwagenfirmen Einweggebühren. Wir haben eine Lösung gefunden, bei der keine Einwegmiete anfällt: Alamo berechnet für Fahrten zwischen Washington und Kalifornien und für Fahrten zwischen Kalifornien und Nevada keinen Zuschlag. Also haben wir zwei Mietwagen gebucht und tauschen in San Francisco das Auto.

Vom Boeing Werk aus fahren wir nach Edmonds um dann mit der Fähre über den Puget Sound nach Kingston zu fahren. Da Freitagnachmittag ist, stehen wir fast anderthalb Stunden an der Fähre. Die 30-minütige Überfahrt kostet für einen Pkw und zwei Personen $25. Infos zu der Fähre gibt es hier: www.wsdot.com/ferries/

Da es mittlerweile dunkel ist, fahren wir direkt ins Hotel nach Port Angeles.

Am nächsten Morgen schauen wir uns Port Angeles an. Downtown ist mit mehreren kleinen Läden schön gestaltet.

Port Angeles liegt direkt am Strait of Juan de Forca, in dem sich viele Wale tummeln sollen. Da wir aber bereits eine Whale Watching Tour gemacht haben, geht es für uns weiter in den Olympic National Park.

Olympic National Park

Für $15 erhält man einen 7-Tage-Pass für den National Park. Im Visitor Center empfiehlt man uns drei Ziele für einen Tagesbesuch: Gebirgskamm Hurricane Ridge, Regenwald im Elwha Valley und Sonnenuntergang am Lake Crescent. Wir nehmen also die Hurrican Ridge Road, die uns bis an den Hurrican Hill führt. Unterwegs halten wir an und können dank freier Sicht bis zum Mount Baker blicken.

Blick auf Mount Baker

Blick auf Strait of Juan de Forca

Beim Hurricane Ridge angekommen, genießen wir das tolle Panorama und den Blick auf den Mount Olympus.

Hurricane Ridge

Ein Park Ranger hält einen Vortrag über die Tierwelt im Olympic National Park und wir erfahren, dass es fast unmöglich wäre, keine Rehe zu sehen. Okay, unser Ehrgeiz ist geweckt. Und es dauert wirklich nicht lange, da läuft uns ein ganz zahmes Reh über den Weg.

Reh im Olympic National Park

Es gibt keinen Rundweg durch den Park. Vielmehr muss man immer wieder zurück und dann in das nächste Gebiet fahren. Wir nehmen also dann die Stichstraße ins Elwha Valley. Am Elwha River entlange gucken wir uns den Regenwald an und laufen auch den kurzen Weg bis zum Madison Wasserfall. Naja, nicht unbedingt ein Muss. 🙂

Dann geht’s weiter zur Lake Crescent Lodge am Lake Crescent. Dort ist es wirklich unglaublich idyllisch. Kleine Hütten am Wasser und die Kajaks stehen bereit. Hier hätte man gut noch einen Extra-Tag zum Entspannen einplanen können. Vielleicht kommen wir ja irgendwann noch einmal wieder.

Lake Crescent

Der nächste Tag steht im Zeichen von Twilight. In Port Angeles hatte es sich mit Twilight-Souvenirs, Bücherei und Bella Italia Restaurant schon angekündigt. Zuerst fahren wir zum Visitor Center, wo auch Bellas Auto stehen soll. Und da stehen sogar zwei, nämlich die Buch- und die Filmversion. Die Mitarbeiterin im Vistor-Center lebt Twilight. Sie drückt mir eine Visitenkarte von Dr. Cullen in die Hand, falls ich mich mal unwohl fühlen sollte. 😉 Außerdem gibt sie uns einen Stadtplan mit Orten, die wir abfahren können, wie Bellas Haus, die Highschool, das Krankenhaus usw. Wer hier auf Kulissen aus den Filmen hofft, wird allerdings enttäuscht. Twilight spielt zwar in Forks, wurde aber nicht dort gedreht. Für mich als Leseratte kein Problem. 🙂 Es macht wirklich Spaß, diesen kleinen Ort zu erkunden, den man nur aus dem Buch kennt und der auch mit Liebe zum Detail gestaltet wurde.

Forks

Wir fahren auch noch nach La Push zum Strand. Und wie es sich für die Gegend gehört, ist es bewölkt und regnerisch. In La Push gibt es tatsächlich ein Quileute Reservat.

La Push

Stephenie Meyer jedenfalls hat gründlich recherchiert und wenn ich wieder Zuhause bin, muss ich unbedingt nochmal die Bücher lesen.

Abends erreichen wir Long Beach.

Long Beach

Ein Highlight in Long Beach ist, dass man mit dem Auto direkt an den Strand fahren kann.

Long Beach

Wir schlendern dann noch durch die kleinen bunten Läden auf der Pacific Avenue. 

Bevor es weiter nach Astoria geht. Kaum haben wir unser Auto am Hafen geparkt, kommt ein hilfsbereiter älterer Herr auf uns zu und versorgt uns mit Informationen zur Stadt. Wir laufen zunächst durch Downtown und werden von einer freundlichen Dame eingeladen uns das Liberty Theater von innen anzuschauen. Mein Gott sind die alle nett hier.

Wieder am Hafen angekommen hören wir Seelöwen brüllen, können sie aber nicht entdecken, weil sie sich unter den Stegen der Fischfabriken verstecken. Dann fahren wir mit dem historischen Riverfront Trolley den Hafen entlang. Eine Strecke dauert ungefähr eine halbe Stunde und kostet $1 pro Personen. Geführt wird der Trolley von zwei älteren Herren die während der Fahrt viele Informationen zur Stadt geben. Wir haben das Gefühl, dass sich die Rentner Astorias zusammengetan haben, um ihre Stadt vorzustellen. Mit Erfolg: Astoria ist sehenswert und unheimlich sympathisch.

Wir fahren noch auf den Coxcomb Hill, den Hausberg Astorias. Hier steht der Astoria Column und bietet einen tollen Blick auf die Stadt und das Umland, nachdem man die Wendeltreppe mit 164 Stufen hinter sich gebracht hat. 

Einen kleinen kitschigen Zwischenstopp müssen wir noch einschieben. An der Hammond Marina in der Nähe von Astoria ist Free Willy in die Freiheit gesprungen.

Hammond Marina

Es geht weiter Richtung Süden zum Cannon Beach, wo der Haystack Rock steht, ein 70 Meter hoher Monolith. Da gerade Niedrigwasser herrscht, können wir bis zum Felsen laufen. Die übrigen vorübergehend freigelegten Steine sind mit Muscheln besetzt und wir entdecken sogar Seesterne. Vor dieser tollen Kulisse genießen wir den Sonnenuntergang.

Haystack Rock

Danach geht es nach Portland, wo wir wieder erst spät eintreffen. In Portland haben wir uns für ein Hotel etwas außerhalb entschieden, von dem man die Innenstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen kann. Direkt über der Straße befindet sich die Haltestelle der MAX Light Rail, die uns in 20 Minuten nach Downtown bringt. Das Tagesticket kostet $5 und gilt auch für Bus und Streetcar.

Wir steigen in Old Town/Chinatown aus und steuern Voodoo Doughnut an. Sowohl der Reiseführer als auch das Hotel haben diesen abgedrehten Laden empfohlen. Die Doughnuts sind wirklich lecker; an die völlig ausgefallenen Variationen haben wir uns aber nicht gewagt. Einen Kaffee hole ich mir, wie andere auch, an der gegenüberliegenden Ecke an einem kleinen Fenster. Der ist göttlich!

Zu Voodoo Doughnut muss man sich aber erstmal trauen. Die Gegend um Chinatown und Old Town ist voll von seltsamen Gestalten, deren Zuhause die Straße ist. Und während wir unsere Doughnuts genießen, schreien sich auf der Straße zwei Typen an und drohen sich gegenseitig umzubringen. „Keep Portland weird“ lautet der Slogan der Stadt! 😉 

Frisch gestärkt geht’s zum Willamette River, wo auch der berühmte Portland Saturday Market zu finden ist, aber eben nur samstags. Also laufen wir durch den Waterfront Park Richtung Downtown. Von hier hat man einen schönen Blick auf die zahlreichen Brücken Portlands, die aber auch alle „bewohnt“ sind.

Wie für Portland üblich, regnet es. Also laufen wir zum Pioneer Place, einem großen Einkaufszentrum. In dieser Gegend gibt es viele Geschäfte – auch einen riesigen Apple Store – und Restaurants. Das Herz der Stadt ist der Pioneer Square, ein öffentlichen Platz vorm Pioneer Courthouse. Hier befindet sich das Besucherzentrum, eine Bronze-Mann mit Regenschirm – wie passend – und die Wettermaschine. Je nach Wetter wird ein Graureiher (Regen), ein Drache (Sturm) oder eine Sonne angezeigt.

Von dort laufen wir zum Portland Building über dessen Eingang die 11 Meter hohe Portlandia wacht. Neben der Freiheitsstatue ist sie die zweitgrößte Kupferstatue der USA.

Portlandia Portland Building

Neben der City Hall findet sich eine Replik der Liberty Bell. Wir durften schon das Original in Philadelphia bewundern.

Portland City Hall

Liberty Bell Replica

Wir machen einen Abstecher zum berühmten Heathman Hotel, das auch aus „Fifty Shades of Grey“ bekannt ist.

Und wo wir gerade bei Büchern sind, gehen wir doch noch zu Powell’s Books. Der riesige Bücherladen verteilt sich auf einen Block und über mehrere Etagen. Ein Paradies für Leser, auch wenn es natürlich englische Bücher sind.

Von Powell’s Books aus fahren wir mit dem Streetcar zur NW 23rd Avenue. Hier lässt es sich ganz wunderbar durch die ausgefallenen kleinen Läden bummeln. Es gibt supergute Pizza (Escape From New York Pizza) und selbstgemachtes Eis (Salt & Straw). So lassen wir einen schönen Tag in Portland ausklingen.

Am nächsten Tag erkunden wir das Umfeld von Portland mit dem Auto. Zunächst geht’s zu „The Grotto“. Auf einer im Wald befindlichen Gebetsstätte ist ein Altar in Stein geschlagen.

Danach fahren wir Richtung Osten zu den Multnomah Falls, einem 190 Meter hohen zweistufigen Wasserfall. Zuvor sind wir noch zu den kleineren Bridal Veil Falls gelaufen. Die Multnomah Falls sind beeindruckender und die 30-minütige Fahrt von Portland aus wert.

Auf dem Rückweg machen wir Halt beim Columbia Gorge Premium Outlet zum Shoppen. Zuviel Natur wird ja auch irgendwann langweilig. 😉

Ok, weiter geht’s zum Washington State Park. Auf dem riesigen Gelände gibt es den Portland Zoo, einen Japanischen Garten, der der größte außerhalb Chinas sein soll und auch einen wundervollen Rosengarten. Da wir etwas spät dran sind und der Japenese Garden bald schließt, müssen wir nicht den vollen Eintritt bezahlen, sondern dürfen für eine Spende von $5 rein. Soooo riesig ist der Garten dann auch nicht, eine halbe Stunde reicht zum Ablaufen.

Der Rosengarten ist jederzeit frei zugänglich und wunderschön. Den tollen Ausblick auf die Stadt, den wir uns von hier oben erhofft haben, gibt es leider nicht.

Rosengarten Washington State Park

Da Shoppen ja zu einem USA-Trip dazugehört, steuern wir am nächsten Tag den Nike Factory Store in Portland an. Auf unserer Weiterreise Richtung Süden gehen wir dann noch ins Woodburn Premium Outlet. Das ist wesentlich schöner und größer als das Columbia Gorge Premium Outlet vom gestrigen Tag. Wir verlieren hier so viel Zeit, dass wir erst abends das Örtchen Newport an der Pazifikküste erreichen. Hier hört man die Seelöwen lauthals schreien. Außerdem gibt es eine tolle Flaniermeile – den SW Bay Boulevard – mit Restaurants und Geschäften, die leider schon zu haben. 🙁

Ebenfalls auf der Route an der Küste entlang liegen die Sea Lions Caves. Da sich in San Francisco die Seelöwen am Pier 39 tummeln, sind wir nicht traurig, dass wir dafür auch zu spät dran sind. Für uns geht’s weiter nach Reedsport, wo wir unsere nächste Unterkunft gebucht haben. Auf dem Weg rennt doch tatsächlich ein Bär über die Straße. Wir erfahren später, dass sich die Bären zur Zeit auf Futtersuche für den Winterschlaf befinden und daher häufiger in der Gegend zu sehen sind, um Mülltonnen zu plündern.

Von Reedsport aus starten wir am folgenden Tag in die Oregon Dunes Recreation Area, ein 50 km langes Dünengebiet. Hier kann man mit Buggys in den Dünen herumfahren. Da es am Vortag stark geregnet hat, wird uns jedoch davon abgeraten. Vom Oregon Dunes Overlook hat man eine schöne Aussicht und kann auch in die Dünen wandern.

Oregon Dunes Recreation Area

Oregon Dunes Recreation Area

Auf unserem weiteren Weg halten wir am Port of Orford Overlook, wo dieses schöne Foto entstanden ist.

Port of Orford Overlook

Die 101 führt uns eine ganze Weile direkt am Pazifik entlang und wir genießen die wunderschöne Aussicht. Hier und da halten wir mal an.

Yeah, wir überfahren die Grenze nach Kalifornien. 🙂 Unser nächstes Ziel ist der Redwood National Park. Auf dem Weg dahin steht direkt am Straßenrand eine Herde Roosevelt Hirsche, die in dieser Gegend häufig zu finden sind.

Roosevelt Hirsche

Im Prairie Creek Redwoods State Park angekommen, verlassen wir die 101 und biegen rechts auf den Newton B. Drury Scenic Pkwy. Die Straße ist von Mammutbäumen gesäumt. Wirklich beeindruckend! 

Prairie Creek Redwoods State Park

Auf dem Parkway befndet sich auch der Haltepunkt für den 1500 Jahre alten Big Tree mit einem Durchmesser von 6,6 Metern.

Big Tree

Am Prairie Creek Visitor Center sehen wir nochmals Hirsche.

Wir verbringen die Nacht in Eureka und starten mit einem Bummel durch Old Town Eureka in den neuen Tag. Hier warten viktorianische Häuser und viele kleine individuelle Läden auf uns. Natürlich gucken wir uns auch das Carson Mansion an. Die Stadt hat mit Bioläden und Used-Books-Stores einen alternativen Touch. Im Los Bagels frühstücken wir mit Organic Bagels und Organic Coffee ausgezeichnet!

Carson Mansion Eureka

In Eureka verlassen wir die Pazifikküste und fahren über die 299 in Richtung Osten. Dabei kommen wir in Willow Creek vorbei, wo Bigfoot mehrmals gesichtet worden sein soll. Der Ort ist wenig spannend, also fahren wir weiter durch den Shasta-Trinity National Forest, entlang am Trinity River. Hier bieten sich einige schöne Ausblicke!

Trinity Hwy

Am Whiskeytown Lake am Ende des Parks machen wir einen weiteren Stopp.

Whiskeytown Lake

Dann erreichen wir Redding, wo wir auf der Sundial Bridge (Sonnenuhr-Brücke) einen phantastischen Sonnenuntergang genießen dürfen.

Sonnenuntergang Redding

Am nächsten Tag fahren wir von Redding aus zur Shasta Lake Talsperre am Sacramento River. Hier kann man an einer kostenlosen einstündigen Führung teilnehmen, vorausgesetzt man schafft es durch die strenge Sicherheitskontrolle. Wenn man die aber hinter sich gebracht hat, kann man auf der interessanten Tour wirklich fast alle Ecken des Staudamms betreten. Im Besucherzentrum gibt es noch einen halbstündigen Film.

Shasta Lake Talsperre

Am Nachmittag besuchen wir den Lassen Volcanic National Park. Für $10 erhält man einen 7-Tages-Pass für den Nationalpark, in dem die Erde noch vulkanisch aktiv ist. Eine 30 Meilen lange Straße führt durch den Park unter anderem am Lassen Peak und heißen Quellen vorbei.

Lassen Volcanic National Park

Und wir haben das große Glück, einen wilden Bären zu beobachten, der sich am Straßenrand über Müll hermacht, den Touristen liegen gelassen haben. Wahnsinn, der Bär ist keine 20 Meter von uns entfernt! Erstaunlich ist, dass sich der Bär, immer wenn er ein Motorengeräusch hört, versteckt und erst wieder raus kommt, wenn das Auto vorbeigefahren ist. Schlauer Bär! 🙂

Braunbär im Lassen Volcanic National Park

Braunbär im Lassen Volcanic National Park

Am darauffolgenden Tag gucken wir uns vormittags in Redding noch den Turtle Pond im Turtle Bay Exploration Park an.

Turtle Pond

Auf der Interstate 5 nähern wir uns unserem Etappenziel San Francisco. Wir machen noch einen kurzen Halt in Sacramento, schlendern durch Old Town und werfen zumindest einen kurzen Blick auf das California State Capitol.

California State Capitol Sacramento

Über unseren Aufenthalt in San Francisco berichte ich im nächsten Eintrag. Im Anschluss geht der Roadtrip weiter: Von San Francisco fahren wir über den Yosemite Nationalpark, Mammoth Lakes und Death Valley nach Las Vegas.

Vielen Dank fürs Lesen! Ich freue mich über Kommentare und wenn ihr Lust habt, klickt doch auf meiner Facebook-Seite auf „Gefällt mir“ und folgt mir auf Instagram.

 

33 Kommentare

  1. Wie lange wart ihr denn für die Strecke Seattle – San Francisco unterwegs? Und wie viele Stunden am Tag wart ihr ungefähr im Auto unterwegs?

    • Hallo,

      wir waren 11 Tage unterwegs. Die Fahrzeiten pro Tag lagen zwischen 2 bis max. 4 Std.

      Viele Grüße Anja

  2. Das ist ein echt toller Artikel. Wir haben diese Tour auch letzten Sommer gemacht, sind (mit wenigen Abweichungen) fast die selbe Strecke gefahren. Wieviele Tage habt ihr euch hierfür gegönnt? Ich hab den Eindruck, Ihr habt viel mehr gesehen, als wir. Und die Bilder von dem Bären, um dieses Erlebnis beneide ich euch sehr.

    • Hallo Heike,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar.

      Dieser Reiseabschnitt hat 11 Tage gedauert. Das war für uns genau richtig; wir hatten nicht das Gefühl zu lange im Auto zu sitzen und gelangweilt haben wir uns natürlich auch nicht. 🙂

      Nach San Francisco sind wir in den Yosemite National Park gefahren, dort hatten wir tatsächlich das Glück, noch einmal Bären zu sehen. An dem Eintrag sitze ich gerade und bekomme ihn hoffentlich bald fertig.

      Viele Grüße Anja

  3. Hallo Anja,

    toller Bericht. Wir möchten im Mai/juni auch von Seattle bis Portland die Küste entlangfahren. Wir werden dann allerdings wieder nach Seattle zurückfahren. Kannst Du uns für den Weg nach Portland bestimmte Unterkünfte empfehlen? Insbesondere im Olympic National Park gibt es ja nicht so viele Alternativen. Vielen Dank schon mal!

    Viele Grüße
    Michael

    • Hallo Michael,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Wir haben auf dem Roadtrip in gewöhnlichen Motels übernachtet, davon gibt es auf dem Weg zahlreiche in verschiedenen Preisklassen.

      Im Olympic National Park haben wir nicht übernachtet, sondern in Port Angeles. Im Park haben wir die Lake Crescent Lodge am Lake Crescent entdeckt; darüber schreibe ich auch im Blog. Die Lodge ist wunderbar am See gelegen; übernachtet haben wir dort allerdings nicht.

      Ich wünsche euch eine tolle Reise!

      Viele Grüße
      Anja

  4. Vielen Dank für euren tollen Reisebericht!

    Ich will im Juli/August die ähnliche Strecke machen wollte nur kurz fragen, wie weit im voraus ihr die Motels gebucht habt? Meinst du das geht auch spontan? Da ich jetzt noch nicht genau sagen kann wo es am schönsten ist und wo wir dann gerne bleiben/ übernachten wollen.

    Hast du da vielleicht ein paar nützliche Tipps/Hinweise?

    Vielen Dank und liebe Grüße!

    • Hallo Fabian,

      schön, dass dir der Bericht gefällt.

      Die Motels könnt ihr spontan anfahren. Da gab es reichlich und es wäre wirklich nicht nötig gewesen, die alle im Voraus zu buchen, wie wir es gemacht haben. Wir haben beim Buchen darauf geachtet, dass die Zimmer kurzfristig stornierbar sind. Einzig in San Francisco war es nicht so einfach. Zu unserer Zeit war gerade Messe und es gab nur noch wenige Zimmer zu ziemlich hohen Preisen.

      Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. Viel Spaß auf eurer Reise!

      Liebe Grüße Anja

      • Liebe Anja,

        danke für deine schnelle Antwort! Das ist eine gute Information, da wir die Reise ungerne bereits vorher so akribisch planen wollen. MIt der Information können wir uns etwas entspannter treiben lassen.

        Eine Frage habe ich noch, und ich hoffe es ist ok, dass ich jetzt gleich soviel frage.
        Kannst du mir sagen, wo ihr in Portland gewohnt habt oder wo ungefähr. Etwas außerhalb zu wohnen und dann mit den öffentlichen Verkehrsmittel in die Stadt zu fahren erscheint uns billiger und stressfreier als mitten in der Stadt zu wohnen, da wir und Portland auch nur ca. 1 – 2 Tage anschauen wollten und dann weiterreisen.

        Vielen Dank nochmal und liebe Grüße,
        Fabian

        • Hi Fabian,

          immer her mit den Fragen! 🙂 Wir haben in der Econo Lodge, 9520 NE Sandy Blvd übernachtet und waren sehr zufrieden. Die Zimmer waren sauber und das Personal sehr freundlich und hat uns super mit Tipps, Infos und Map versorgt. Bis zu den öffentlichen Verkehrsmitteln läuft man keine 2 Minuten.

          Liebe Grüße
          Anja

          • Super!

            Vielen Dank für Alles! 🙂

            Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

            Fabian

  5. Liebe Anja,

    genialer Reisebericht!
    Ich möchte Ende August, Anfang September von San Francisco mit dem Auto über den Highway 101 nach Seattle fahren. Leider hat keiner meiner Freunde Zeit mitzukommen, aber ich möchte es mir nicht entgehen lassen und habe mich deshalb entschlossen alleine zu fahren. Wie ist deine Einschätzung dazu, kann man die Tour alleine gut bewältigen? Kommen in regelmäßigen Abständen Tankstellen und Motels?
    Gibt es auf der Strecke neben Hotels auch Hostels oder Bed&Breackfast, kannst du welche empfehlen? Kannst du eine Mietwagenagentur empfehlen? Wieviel an Geld muss man pro Tag an Automiete, Sprit und für die Unterkünfte rechnen?
    Das waren viele Fragen 🙂 Über Antworten würde ich mich sehr freuen!
    Vielen Dank,
    Susanna

    • Hallo Susanna,

      schön, dass dir der Bericht gefällt und bei der Planung hilfreich ist. Die Strecke kann man gut auch alleine fahren. Es gibt ausreichend Tankstellen und Motels. Wir haben in Motels übernachtet, die wir über Booking.com gebucht haben. Dort kann man sicher auch Hostels und B&Bs finden. Den Mietwagen haben wir bei Alamo gemietet, weil die keine Einwegmiete berechnet haben.

      Ich hoffe, ich konnte dir behilflich sein.

      Liebe Grüße Anja

  6. Hi,
    Vielen Dank für deinen Bericht! Wir planen die Tour für nächsten April. Wie sieht es mit der Sicherheit auf den Straßen und den Orten entlang der Küste aus?

    Kann man unbeschwert abfahren und die Landschaft genießen?

    Liebe Grüße!

    • Hallo Evelyn,

      da hatten wir überhaupt keine Probleme. Alles easy! 🙂

      Vielleicht noch ein kleine Tipp: Wir achten immer darauf, dass der Kofferraum vom Mietwagen so groß ist, dass alle Koffer reinpassen und nix auf der Rückbank liegt.

      Ich wünsche Euch viel Spaß bei eurer Tour!

      Liebe Grüße Anja

  7. Hallo Anja, super Seite! Glückwunsch.

    Eventuell noch ein nützlicher Tipp => Es gibt ein Jahrespass für nur $80, welcher tausend Möglichkeiten für Amerikas Nationalparks und Nationale Erholungsgebiete (America the Beautiful-the National Parks and Federal Recreational Lands Annual Pass) bietet unkompliziert und kostensparend unendlich viele Möglichkeiten, Amerikas weites Land kennen zu lernen.
    > Zugang zu über 2000 Nationalparks und – Wälder, Naturschutzgebieten, historischen Stätten und Schlachtfeldern sowie vielen anderen Orte des Landes.
    > Eintrittsgelder oder die in den USA üblichen Nutzungsgebühren, gültig für ein ganzes Jahr ab dem Monat, in dem er gekauft wurde.
    > Erlaubt dem Passinhaber und einer Begleitperson die Zufahrt in einem privaten Auto. Wenn die Gebühren pro Person berechnet werden, umfasst der Pass den Eintritt für vier Personen (Kinder unter 16 Jahren haben immer freien Eintritt).
    > Preis: $80 und kann vorab unter www. recreation.gov/pass oder bei Ankunft in jedem kostenpflichtigen Nationalen Erholungsgebiet erworben werden.

    Liebe Grüsse
    Simi

  8. super bericht, danke.
    zu welcher jahreszeit ward ihr unterwegs?

  9. Hallo Anja Danke für deinen super Bericht .Ich habe das auch abgefahren war aber 23 Tage unterwegs.
    Ich war mit dem Fahrrad und Zelt dort.Hotels habe ich nur in San Franzisko gehabt.
    Auch ich war begeistert.Gruß Karle

    • Hallo Karle,

      Danke für deinen Kommentar. Mit Fahrrad und Zelt hört sich spannend an. Da hast du sicher noch ganz andere Eindrücke sammeln können.

      Viele Grüße, Anja

  10. Anna Loerke-Burkhardt

    Hallo Anja, wir sind mit 3 Kindern (6, 15, 17) und Opa im Juli/August erst von Seattle, Whistler, Vancouver nach Torino unterwegs, zurück dann nach San Francisco. Offen, bzw. ungebucht ist noch die Zeit vom 6.8.-14-8. zwischen Tofino und San Francisco. Habe jetzt Angst, dass wir den letzten Teil zu viel fahren: 1800 km in 6 Tagen. Was sind die lohnenswertestem Stopps? Dachte an Portland und Volcanic National Parc. Dann zum Schluss Stadt: San Francisco? Ich fand Cannon Beach superschön, ist aber auch ein paar Jahre her, wir waren auch nur zu zweit … Danke für einen Tipp für die Großfamilie. LG Anna

    • Hallo Anna,

      entschuldige, dass die Antwort auf sich warten lässt. Gerade machen wir einen Roadtrip durch Südafrika. Jetzt sind wir in Kapstadt angekommen und haben ein bisschen Zeit. Ich schaue mir die Tage meinen Beitrag noch einmal an und werde überlegen, welche Ziele für mich sehenswert waren, dann melde ich mich bei Dir!

      Liebe Grüße Anja

    • Hallo Anna,

      wenn es jetzt noch nicht zu spät ist, würde ich raten, direkt die Interstate 5 zu fahren mit Stopps in Portland und Volcanic NP. Da liegst du schon ganz richtig, das sind die Highlights auf der Strecke. San Francisco ist eine tolle Stadt, da solltet ihr auf jeden Fall auch noch etwas Zeit haben. Cannon Beach ist schön und auch die Fahrt entlang der Küste war toll, aber Strand und Meer gibt es auch noch in San Francisco, weshalb ich den direkten Weg nehmen würde. Ich hoffe das hilft etwas. 🙂

      Ich wünsche Euch eine wunderschöne Reise!

      Liebe Grüße, Anja

  11. Hallo, ich habe Deine Kommentare, Berichte und Bilder gelesen und gesehen. Sehr schön alles. Wir wollen im nächsten Jahr im Sept. von Seattle nach San Francisco mit dem Mietauto fahren. Es ist unsere dritte USA-Reise in den Westen. Wir haben nur reichlich zwei Wochen. Wie schätzt Du die Zeit ein? Was sollen wir weglassen? Was sollen wir unterwegs unbedingt sehen? Wir haben 3 Tage für Seattle und 4 Tage für SF eingeplant. Viele Grüße Martina und Walter

    • Hallo Walter, leider habe ich es versäumt auf deinen Kommentar zu antworten. Entschuldige. Ich würde wahrscheinlich den direkten Weg, die I-5 nehmen und mir Portland angucken (ein voller Tag reicht) und den Abstecher zum Lassen Volcanic NP machen. Falls ihr dann noch Zeit habt um etwas an der Küste entlang zu fahren: Ich fand den Teil zwischen den Oregon Dunes und dem Redwood NP am schönsten. 3 Tage für Seattle und 4 für SF sind gut geplant. Ich hoffe, das hilft etwas weiter. Ich wünsche euch weiterhin viel Freude bei der Planung und schon jetzt eine schöne Reise. Viele Grüße, Anja

  12. Hallo Anja,

    der Tipp mit der Autovermietung Alamo ist echt gut. Kannst du dich noch erinnern, was ihr damals bezahlt habt? Der zeigt mir für 11 Tage knapp 700€ an.

    • Hallo Melanie,

      ich hab es mal rausgesucht: Wir haben für 14 Tage 431 Euro bezahlt im September 2014 für Full Size. Gebucht haben wir über http://www.usa-reisen.de. Da konnte man so schön sehen was alles inklusive ist wg. der Einwegmiete. Ich hoffe das hilft!

      Viele Grüße, Anja

  13. Hallo Anja,
    ich bin total begeistert von eurer Route Seattle – SF. Wär es irgendwie möglich mir die Route zukommen zu lassen? Wie viele Tage Seattle, wie viele Tage Portland usw.! Wir haben den Teile SF – LA – LV bereits gesehen u. jetzt steht der obere Teil der Westküste auf unserem Plan 🙂

    • Hallo Simone, vielen Dank für deinen Kommentar und deine Nachricht. Den Roadtrip von 2014 aufzuarbeiten würde mich viel Zeit kosten, die ich gerade leider nicht habe. Gerade sind wir auf Sardinien angekommen. Der Beitrag ist im Tagebuch-Form geschrieben – man müsste beim Lesen gut nachvollziehen können, was wir jeden einzelnen Tag gemacht haben und wie wir gefahren sind. Viele Grüße, Anja

  14. Hallo Anja,
    ich plane mit unserer Großfamilie (5 Kinder ziwschen 4 und 16 und Oma & Opa) genau diese Reise zu unternehmen. Wir haben 2 Mietwagen. Ich finde, Du hast diesen Reiseabschnitt toll beschrieben und wir freuen uns jetzt schon riesig! Du schreibst, ihr hattet für diesen Abschnitt 11 Tage eingeplant? Ich komme beim genauen Durchlesen aber nur auf 8 Stopps – wo habt ihr 2 Nächte verbracht? In Port Angeles? Lohnt sich das tatsächlich, dort oben 2 Nächte zu bleiben?

    Meine bisherige Planung sieht so aus – wie findest Du das (sind die Etappen zeitlich ähnlich wie Eure, oder ist der Verkehr so schlimm, dass man lange für die Teilabschnitte braucht?). Sorry für die vielen Fragen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Zeit findest, Dir meine Route mal anzuschauen:

    2 Nächte Seattle
    1 Nacht Port Angeles + 1 Nacht Long Beach (alternativ 2 Nächte anstatt dieser beiden Hotels in Ocean Shores und von dort aus ein bisschen die Gegend erkunden?)
    2 Nächte Cannon Beach
    1 Nacht Newport
    3 Nächte Springfield (Bekannte besuchen und vielleicht mal nach Portland rein)
    1 Nacht Eureka
    1 Nacht Redding
    dann nach San Francisco, wobei wir da etwas ausserhalb wohnen wollen und nur ein Teil von uns nach San Francisco fahren wird

    Ab San Francisco wollen wir dann nach Los Angeles fliegen und dort noch in Seal Beach 1 Woche Strandurlaub machen (und erkunden).

    Was meinst Du, hast Du noch Tipps für uns?

    • Hallo Andi, wir haben den Trip von Seattle (über Whistler, Vancouver, Vancouver Island, dann Port Angeles und mit ein paar Stops runter nach San Francisco) auch gemacht. 2016, mit 3 Kindern 15, 18, und 7 und dem Opa. Vor San Francisco haben wir in Ferndale gestoppt, ein erhaltenes viktorianisches Städtchen. Im Victorian Inn haben wir keine Zimmer, sondern als Familie ein ganzes viktorianisches Haus bekommen! Wir wollten gar nicht wieder weg. Vielleicht wäre das ja auch etwas für euch … LG Anna

    • Hey Andi,

      sorry, dass die Antwort etwas spät kommt. Wir sind gerade in Südafrika und waren die letzten Tage auf Safari. Also ich weiß nicht, ob ich es noch ganz zusammen bekomme, aber ich würde sagen wir waren 2 Nächte in Port Angeles (weil wir ja noch Forks wg. Twilight besucht haben), 3 Nächte in Portland und 2 Nächte in Redding. Redding und Port Angeles kann man auf 1 Nacht kürzen.

      Die Route sieht gut aus. Das sind alles gut machbare Abschnitte. Der Verkehr ist überhaupt nicht schlimm. Auf den amerikanischen Straßen kommt man immer gut voran. Sie sind perfekt für Roadtrips.

      Unsere Reise ist ja jetzt schon 3 Jahre her. Da wird es mit Tipps etwas schwierig, wenn sie nicht im Beitrag stehen. Letztes Jahr waren wir in Los Angeles, dazu wird es noch Beiträge auf dem Blog geben.

      Ich hoffe, ich konnte ein bisschen behilflich sein und wünsche euch eine schöne Reise!

      Viele Grüße, Anja

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