In Miami hatten wir den perfekten Start in unser Florida-Abenteuer. Vier Wochen lang werden wir den Sunshine State mit dem Mietwagen erkunden. Key West ist unser nächstes Ziel! Es liegt am Ende der Florida Keys – einer fast 300 km langen Inselgruppe am südlichen Ende von Florida, die sich in den Atlantischen Ozean schiebt. Von Miami folgen wir dem Highway 1, der dann als Overseas Highway mit über 40 Brücken nach Key West führt. Der längste Brückenabschnitt ist 7 Meilen lang (Seven Mile Bridge).

Manchmal lässt sich gar nicht erkennen, wo das Wasser aufhört und der Himmel anfängt. Die Fahrt selbst ist schon ein einmaliges Erlebnis, aber in den kleinen Ortschaften der Keys kann man zudem noch allerhand Tierisches entdecken. Hier ein paar Tipps für Stopps auf den Florida Keys:

Florida Keys

Wildvögel und Key Lime Pie am Stiel

Den ersten Halt machen wir in Tavernier beim Wild Bird Center. Hier werden Eulen, Adler und Falken versorgt. Außerdem trifft man auf freilaufende Pelikane und andere für die Florida Keys typische Wasservögel. Am Eingang gibt es ein Infoblatt, mit dem man durch das Sanctuary geführt wird. Es ist ein kurzes aber ganz lustiges Vergnügen, schließlich watschelt nicht jeden Tag ein Pelikan an einem vorbei. Das Wild Bird Center kann kostenlos besichtigt werden, um eine kleine Spende wird gebeten.

Wir setzen unsere Fahrt fort, um dann nach 1,5 Meilen schon wieder zu stoppen, weil das apfelgrüne Häuschen der Blonde Giraffe Key Lime Pie Factory unsere Aufmerksamkeit erregt. Der Limetten-Kuchen ist typisch für diese Region. Hier gibt es ihn gefroren und mit Schokolade überzogen am Stiel. Mmh!

Tarpune füttern bei Robbie’s Marina

Weiter geht es nach Islamorada zu Robbie’s Marina. Eigentlich sind wir hier gelandet, weil man Tarpune füttern kann. Aber dieser Ort hat so viel mehr zu bieten. Liegestühle unter Palmen, kunterbunte Souvenirs, ein Restaurant und alle möglichen Arten von Wassersport. Es macht einfach gute Laune hier durchzuschlendern und an den Ständen zu stöbern. Für 1 Dollar darf man auf den Steg und für weitere 3 Dollar kann man Fisch kaufen, den man dann an die bis zu 2,5 m langen Tarpune verfüttert.

Aquarium Encounters

Schildis füttern, Rochen streicheln, einen Seestern in der Hand halten und wer sich traut kann hier sogar einen Hai füttern. Bei Aquarium Encounters in Marathon kann man den tierischen Meeresbewohnern der Florida Keys besonders nah kommen. Außerdem gibt es interessante Touren und Fütterungen mit vielen Infos zu den Tieren. Besonders gut gefällt mir, dass Aquarium Encounters wenig Zoo-Charakter hat, sonder eher an ein interaktives Klassenzimmer erinnert.

Schildkröten-Krankenhaus

In Marathon befindet sich auch das Sea Turtle Hospital. Es gibt ein Besucherzentrum, das über die Arbeit und die Rettung von Wasserschildkröten informiert. Für 18 Dollar kann man an einer 90-minütigen Tour teilnehmen, in der man viele Bereiche des Krankenhauses einsehen kann und natürlich auch die tierischen Patienten kennenlernt. Es ist kein Zoo, sondern ein Krankenhaus und so sieht man verletzte Tiere, die Tumore haben oder von Schiffsschrauben verletzt worden sind. Dennoch ist es schön mit anzusehen, wie liebevoll die Tiere hier behandelt werden, bis sie hoffentlich wieder entlassen werden können. Außerdem wird einem hier noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die Meere sauber zu halten.

Turtle Hospital, Florida Keys

Schräg gegenüber vom Turtle Hospital gibt es das Juice Paradise. Wir trauen uns rein und werden von den netten Eigentümern mit frisch zubereiteten, kubanischem Essen versorgt. Zum Nachtisch gibt es Schneeball-Eis bei Florida Keys Sno(w)balls. Das kleine Geschäft ist neben dem Schildkröten-Krankenhaus zu finden.

Am Abend erreichen wir das Ende des Overseas Highways. Um überall ausreichend Zeit zu haben, empfiehlt es sich, die Stopps auf Hin- und Rückfahrt aufzuteilen. Über unsere Zeit in Key West mit Erkundung von Old Town Key West, Segelboot-Turn in den Sonnenuntergang und dem paradiesischen Marquesa Hotel könnt ihr bald hier lesen.

Florida Keys

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