Einen Monat haben wir auf Sardinien verbracht und dabei die zweitgrößte Mittelmeerinsel ausgiebig erkundet. Hier kommen unsere 10 Highlights:

La Maddalena
Die Insel La Maddalena im Norden Sardiniens gehört zum Archipel La Maddalena das aus über 60 Inseln und Inselfelsen besteht und den Nationalpark Arcipélago de La Maddalena bildet. Von Palau erreicht man die Hauptinsel in einer 20-minütigen Überfahrt mit der Fähre. Unser Hotel lag direkt in La Maddalena Stadt am Hafen. So konnten wir bequem durch die gemütlichen Gassen schlendern, die vielen Leckereien der Bäckereien probieren und zwei, drei Cappuccino in den vielen Cafès genießen.

La Maddalena, Sardinien
Die Inselgruppe La Maddalena soll die schönsten Strände Sardiniens haben. Und tatsächlich stellen wir bei unserer Erkundungstour mit dem Mietwagen fest, dass das Wasser hier noch blauer, leuchtender und klarer ist. Ein weiteres Highlight war unsere Tour mit dem Motorroller auf der Nachbarinsel Caprera.

La Maddalena im Norden SardiniensCosta Smeralda
Die nordöstliche Küste Sardiniens wird wegen des smaragdgrünen Wassers Costa Smeralda genannt. Hier warten kleine, feine Ferienorte mit Traumstränden. Porto Cervo ist dabei der Ort der Schönen und Reichen. Das Monaco Sardiniens ist wunderschön angelegt mit kleinen Plätzen, Designer-Läden und eine große Terrasse mit Cafès und Restaurants bietet Sicht auf das türkisblaue Wasser in dem die Jachten liegen.

Porto Cervo an der Costa SmeraldaBergdorf San Pantaleo
Die Strada Provinciale 73 schlängelt sich hinauf in die Berge und führt uns zufällig nach San Pantaleo, das sich im Nordosten Sardiniens im Hinterland der Costa Smeralda befindet. In einer kleinen Pizzeria lassen wir uns Pasta Sarda (Sardische Gnocchi mit Salsiccia und Tomantesauce) und Pizza schmecken. Im Anschluss schlendern wir noch ein bisschen durch das ruhige Bergdorf mit den ausgefallenen Geschäften und der tollen Kulisse. San Pantaleo ist einen Besuch wert!

Bärenfelsen Capo d’Orso
An der Nordostküste thront der Bärenfelsen. Bequeme Stufen führen hinauf auf 120 Meter Höhe und bieten eine fantastische Aussicht auf die Inselgruppe La Maddalena und die Nachbarinsel Korsika. Hier findet man auch das für Sardinien typische Fotomotiv mit dem Felsrahmen. Nur vom Wasser aus kann man die Form des Bären wirklich gut erkennen.

Bärenfelsen, SardinienCastelsardo
Im Nordwesten Sardiniens liegt die kleine mittelalterliche Stadt Castelsardo. Die malerische Altstadt schmiegt sich an die Hänge der alten Festung, was schon von Weitem ein wunderbares Bild ergibt. Wir lassen uns einfach durch die Treppengassen treiben und kommen vorbei an kleinen Restaurants und Korbflechterinnen die ihrer Arbeit nachgehen. Während wir durch die Altstadt streifen und die Kathedrale di Sant’Antonio Abate und den Campanile erkunden, taucht die langsam untergehende Sonne die schmalen Gassen in ein ganz besonderes Licht.

Sardische Küche
Für ein sardisches Abendessen mit Traumsicht fahren wir etwas außerhalb von Castelsardo in das Ristorante L’incantu. Den Tisch haben wir vorab reserviert. Die Vorspeise besteht aus einer riesigen Korkplatte, auf der köstlicher Pecorino, Schinken, Salami und Melone angerichtet ist. Es wird zusammen mit frischem Brot und dem mit Olivenöl überzogenem Pane carasau (sardisches, dünnes Brot) serviert. Der Primi Piatto besteht aus Malloreddus (sardischen Gnocchi) mit Tomatensauce und sardischer Wurst. Den zweiten Hauptgang bildet Beef Tagliata auf Ruccola mit Parmesan. Es schmeckt himmlisch!

Abendessen mit Blick auf Castelsardo
Wer die typisch sardische Küche testen möchte, sollte sich ein Essen im Agriturismo nicht entgehen lassen. Wichtig ist nur, dass man hungrig ist. 😉 Schnell ist unser Tisch vollgestellt mit den köstlichen Vorspeisen. In Wein eingelegtes Brot, Schinken, Ricotta, Olivencreme, Panadas, eingelegte Zwiebel, Schafskäse uvw. Es folgen Schnecken und in Wein eingelegtes Schweinefleisch. Der Primo Piatto besteht aus zwei typischen sardischen Pastasorten. Als zweiter Hauptgang wird ganz typisch Spanferkel serviert. Darauf folgt ein Obstsalat und nach einem Kaffee noch Gebäck. Puh! Das ganze kulinarische Vergnügen dauert 3,5 Stunden.

Alghero
Alghero mit seiner wunderschönen Altstadt wartet im Nordwesten Sardiniens. Es macht Spaß, durch die schmalen, verwinkelten Gassen zu spazieren, in den unzähligen Geschäften zu stöbern und dabei das ein oder andere Eis zu probieren. Den entspannten Urlaubstag kann man wunderbar in einem der Restaurants auf der Stadtmauer mit Blick auf’s Meer ausklingen lassen.

Grotte Bue Marino
Im Osten der Insel liegt das Höhlensystem Grotta del Bue Marino. Von Cala Gonone starten Bootstouren zur Höhle Bue Marino. Gerade einmal 10 Minuten dauert die Bootsfahrt zum Eingang der Grotte, die man nur vom Wasser aus oder mit einer 40-minütigen Wanderung von Cala Fuili aus erreichen kann. Wir haben uns wegen des besonderen Blickwinkels und der traumhaften Aussicht auf die Küste für die Bootstour entschieden.

Grotta del Bue MarinoEin Steg führt 900 Meter hinein in die beleuchtete Höhle vorbei an Stalaktiten und Stalagmiten. Besonders beeindruckend ist die Mirror Hall mit den Spiegelungen im Wasser. Bue Marino ist das italienische Wort für Mönchsrobbe, die hier bis in die 80er Jahre noch lebte.

Grotta del Bue MarinoIm Anschluss wird der einsame Traumstrand Cala Luna angefahren, der nur mit dem Boot erreichbar ist. Man kann die Tour als Kombination buchen und hier noch eine Badepause einlegen.

Cagliari
Die Hauptstadt Sardiniens befindet sich im Süden der Insel. Die Altstadt – Castello genannt – liegt auf einem Hügel und beginnt an der Bastione San Remy, einer schön angelegten Aussichtsterrasse. In den Gassen der Altstadt findet man die Kathedrale Santa Maria aus dem 13. Jahrhundert, den Palazzo Viceregio (Sitz der Stadtverwaltung) und die Cittadella dei Musei, einem Kulturkomplex in dem unter anderem das Archäologische Museum untergebracht ist. Die alten Türme der Befestigungsmauer können bestiegen werden.

Wir bummeln durch die Einkaufsstraße Via Giuseppe Manno und Via Giuseppe Garibaldi entlang. Allerdings erwacht Cagliari erst am Abend so richtig. In den kleinen Gassen zwischen der Via Giuseppe Manno und der Via Roma herrscht dann reges Treiben, die Menschen sitzen draußen, genießen ihre Abendessen und alle Geschäfte haben geöffnet.

Costa del Sud
Im Südenwesten der Insel führt die SP71 entlang. Sie ist eine der schönsten Küstenstraßen Sardiniens mit einem atemberaubenden Panorama! Auf der Strecke liegt der Torre di Chia und die feinen Sandstrände von Chia sorgen für eine Abkühlung. In Pula kann man die Ruinen einer alten Römersiedlung besichtigen.

Unterwegs an der Costa del SudEine kleine Stichstraße führt zum Malfatano Beach. Dort entdecken wir ein kleines Restaurant direkt am Strand. Genau so stellt man sich den perfekten Tag in Sardinien vor. Direkt am Meer lassen wir uns den frischen Fisch schmecken.

Eure nächste Sardinien Reise könnt ihr z.B. beim Reisebüro Nix-wie-weg unter www.nix-wie-weg.de buchen.

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Dieser Beitrag wurde unterstützt von der Nix-wie-weg GmbH & Co. KG. 

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