Unser Roadtrip durch Südengland geht weiter nach Eastbourne. Von Canterbury fahren wir Richtung Küste. In Hastings wollen wir eigentlich einen Stopp machen, da wird aber gerade der Pier restauriert. Und so geht es weiter nach Pevensey Bay, wo wir bei Rose’s lecker Fish & Chips essen. Am Abend erreichen wir das Seebad in der Grafschaft East Sussex.

Die großen Hotels im viktorianischen Stil direkt am Meer lassen wir hinter uns. In Eastbourne haben wir uns ganz britisch für eine Übernachtung im Bed & Breakfast entschieden. Das Guesthouse East befindet sich in einer denkmalgeschützten Regency Villa. Unser Zimmer mit Küche in der obersten Etage ist zweckmäßig eingerichtet. Von den Besitzern Sarah und Carl werden wir herzlich empfangen und bekommen gleich Empfehlungen für ein paar gute Pubs in der South Street.

The Guesthouse East

Uns allerdings zieht es ans Wasser. Vom Guesthouse aus laufen wir gerade einmal eine Minute an den Ärmelkanal. In weiteren 5 Minuten sind wir schon beim Eastbourne Pier angekommen. Es ist mild und so schlendern wir im Mondschein noch an der Promenade entlang.

Eastbourne Pier bei Nacht

Am nächsten Morgen wecken uns die Möwen und wir freuen uns aufs Frühstück. Carl’s berühmtes Porridge wurde uns wärmstens empfohlen. Yummy!

Das Wetter ist fantastisch! Die Sonne lacht, der Himmel ist blau; das hätten wir Ende Oktober in England nicht erwartet. Gehen wir Glücklichen also nochmal zum 8 km langen Kiesstrand und der Uferpromenade. Rechts liegt der Musikpavillon „Bandstand“, links geht es zum Pier.

Die Stimmung ist ruhig und gediegen, außer uns sind vereinzelt Menschen unterwegs, sie sitzen in den Cafés und genießen die herbstlichen Sonnenstrahlen. In der Mitte des 300 m langen Piers befindet sich eine kleine Teestube und am Ende wird geangelt. Von hier aus können wir die Kreidefelsen sehen.

Wir nutzen die klare Sicht und fahren weiter nach Beachy Head. Der 162 Meter hohe Kreidefelsen ist der größte Großbritanniens. Von Sarah haben wir den Tipp bekommen, nicht den ersten Parkplatz zu nehmen. Ein Stück weiter kann man kostenlos parken. Vom Parkplatz laufen wir rechts über satte grüne Wiesen zur Beachy Head Klippe. Wow, der Blick über die Täler und entlang der Küste ist gigantisch! Der perfekte Ort für lange Spaziergänge.

Die Küste Südenglands

Als wir die Klippen erreichen und den im Meer stehenden Leuchtturm entdecken, ist es um mich geschehen. Was für ein traumhafter Fleck Erde! Wir sind echte Glückspilze, denn Beachy Head versteckt sich gerne im Nebel.

Beachy Head, Südengland

Auf einem kleinen Rundweg, der direkt beim Parkplatz beginnt, können wir auch noch einen schönen Blick zurück nach Eastbourne werfen.

Wir folgen der Beachy Head Road gen Westen und machen Halt bei Birling Cap. Hier erwartet uns eine wunderschöne Aussicht auf die Kreideklippen Seven Sisters. Im Café holen wir uns Kaffee und ein Stück Victoria Sponge, den wir in der Sonne genießen. Über das hügelige Grün geht es für uns weiter zum nächsten Stop: Das quirlige Seebad Brighton wartet!

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3 Comments

  1. Liebe Anja,
    tolle Bilder! Klingt nach einem wirklich gelungenen und interessanten Trip!
    Ich fahre in ein paar Wochen mit einer Gruppe nach England. Wir sind auch einen halben Tag an Beachy Head. 😉 In deinem Bericht hast du einen Rundweg erwähnt, der an einem Parkplatz beginnt. Kannst du dich noch erinnern, um welchen Parkplatz es sich handelt und wie viel Zeit man für den Rundweg ungefähr einplanen sollte? Das wäre super lieb von dir!
    Vielen Dank!

    • Hallo Maggi,

      es gibt eigentlich nur einen Parkplatz. Von Eastbourne kommend liegt er vor dem Beachy Head Pub. Dort steht eine Infotafel, auf der auch der Rundweg eingezeichnet ist – der dauert vielleicht ne halbe Stunde. Alles ganz easy und nicht zu verfehlen! 🙂

      Liebe Grüße und viel Spaß beim England-Trip

  2. Lisa Marie Neeß

    Hallo Anja,

    Ich fahre bald mit ein paar anderen Leuten auf eine Sprachreise nach Eastbourne. Da ich eine begeisterte Joggerin bin, würde ich auch gerne dort darauf nicht verzichten. Kannst du dich noch erinnern ob es dort gute Laufwege gibt am besten mit einer schönen Landschaft.

    Lg Lisa Marie

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