Nach den belgischen Städten Brüssel und Brügge und einer entspannten Zeit in Süd-Holland mit Besuch in Rotterdam machen wir uns auf zur letzten Etappe unseres Mini-Roadtrips. Zum ersten Mal besuchen wir die Rheinmetropole Köln.

 

Wir kommen am Nachmittag an und checken zunächst ins Hotel ein. Unsere Wahl ist auf das neue Courtyard by Marriott Köln gefallen; ein modern gestaltetes Cityhotel.

 

Courtyard by Marriott Köln

 

Schon das Hotel hält ein Stück Kölngeschichte bereit, denn es wurde auf dem ehemaligen Firmengelände von Afri-Cola erbaut. Hinweise darauf findet man im Design des Hotels. So erinnern die Säulen im Foyer an die Form der Colaflaschen und Gläser an den Aufzügen werden von Etage zu Etage voller. 🙂

 

Afri-Cola-Design im Courtyard by Marriott Köln

 

Unser Zimmer ist sehr geräumig, hell, modern und – ganz wichtig – sauber und ruhig.

 

 

An unserem ersten Abend lassen wir uns einfach treiben. Das klappt in Köln ganz wunderbar. Wir fahren mit der U-Bahn zum Mediapark um etwas zu essen. Danach laufen wir zum Kölner Dom, wo gerade ein Orgelkonzert beginnt.

 

Kölner Dom

 

Kölner Dom mit Orgel

 

Eine Weile lauschen wir den Klängen und schlendern dann über den Fischmarkt zum Heumarkt. Wir folgen einer Empfehlung des Hotels, steigen in die Bahn und überqueren den Rhein. Wie viele andere auch, setzen wir uns auf die neu gestalteten Treppen am Kennedy Ufer und genießen den Blick auf die Kölner Silhouette.

 

Köln bei Nacht

 

Nach einem ausgiebigen und superguten Frühstück im Hotel starten wir in unseren perfekten Tag in Köln.

 

Frühstück im Courtyard by Marriott Köln

 

Vom Ebertplatz fahren wir mit der U-Bahn zur Haltestelle Zoo/Flora. Dort wartet das erste Highlight eines Köln-Besuchs: eine Fahrt mit der Kölner Seilbahn. In der kleinen Kabine geht es über den Rhein und wir genießen die Aussicht auf die Stadt.

 

Kölner Rhein-Seilbahn

 

Blick aus der Seilbahn

 

Durch den Rheinpark laufen wir zurück Richtung Hohenzollernbrücke. Dabei kommen wir am Tanzbrunnen (einem Veranstaltungsplatz) und einer Strandbar vorbei. Bevor wir den Rhein wieder überqueren, machen wir an einem Imbiss vor der Hohenzollernbrücke halt und trinken ein Kölsch! Natürlich alkoholfrei, es ist ja grad mal Mittag. Das darf bei einem Köln-Besuch nicht fehlen! 🙂

 

Kölsch in Köln

 

Über die Hohenzollernbrücke, vorbei an den unzähligen Liebesschlössern, geht es wieder Richtung Innenstadt. Wir steuern direkt auf den Kölner Dom zu.

 

Hohenzollernbrücke

 

Liebe auf der Hohenzollernbrücke

 

Als Nächstes stünde die Turmbesteigung des Kölner Doms auf dem Programm. Da es aber ziemlich bewölkt ist und wir ja noch einen weiteren Tag in Köln haben, verschieben wir diesen Punkt auf morgen und setzen unseren Stadtrundgang fort.

 

Kölner Dom

 

Wir schlendern durch die Gassen der Altstadt, am Ufer des Rheins entlang, bis zum Fischmarkt. Dort sehen wir uns den Groß St. Martin an und laufen bis zum Historischen Rathaus.

 

Fischmarkt Köln

 

 

Über die Hohe Straße – eine lange Einkaufsstraße – geht es zur Glockengasse 4. Dort steht das prächtige 4711-Haus, an dem zu jeder vollen Stunde ein Glockenspiel erklingt. Leider mit Baustelle, aber davon gibt es in Köln eh reichlich.

 

4711-Haus in Köln

 

 

Von der Glockengasse laufen wir zum Neumarkt. Hier findet man die Riesen-Eistüte, die gern mal in Bezug auf Köln im Fernsehen gezeigt wird. Aber Achtung, es ist nicht einfach nur ein umgekipptes Eis. Die aufgestellte Eiswaffel soll an einen Turm des Kölner Doms erinnern. Aha! 😉

 

Riesen-Eistüte am Neumarkt

 

Über die Schildergasse – ebenfalls eine große, gut besuchte Einkaufsstraße – geht es wieder Richtung Rheinufer. Auf dem Weg kommen wir noch am Gürzenich vorbei. Seit 500 Jahren wird er als Festsaal genutzt.

 

Gürzenich

 

Unser nächstes Ziel ist das Schokoladenmuseum im Rheinauhafen. Es ist an der Spitze einer Landzunge gelegen und soll die Form eines Schiffes haben. Aber viel Wichtiger ist ja der Inhalt. 😉

 

Schokoladenmuseum Köln

 

Es ist das 3. Schokoladenmuseum auf unserer Tour und das Größte. Ähnlich wie in den anderen Museen auch, wird die Gewinnung von Kakao erklärt. In einem tropischen Gewächshaus werden Kakaopflanzen gehalten. Das Besondere im Schokoladenmuseum Köln ist eine Produktionsstraße, bei der man zuschauen kann, wie kleine Schokotäfelchen hergestellt werden. An einem wunderschönen Schokobrunnen darf man auch probieren. Hier kann man gut zwei Stunden verbringen. Der Eintritt kostet 9 Euro (mit KölnCard etwas weniger).

 

Schokobrunnen im Schokoladenmuseum Köln

 

 

Nach der vielen Schoggi laufen wir gerne noch 1,7 km rheinaufwärts, denn wir sind dem „Tatort“ auf der Spur. 😉 Als alte Tatort-Fans haben wir die Kommissare Ballauf und Schenk schon oft an der Wurstbraterei stehen sehen.

 

Wurstbraterei in Köln

 

Anders als im Fernsehen steht die berühmte Würstchenbude nicht in Deutz, sondern an der Südbrücke. Nur für die Dreharbeiten wird sie zum Kennedy-Ufer auf der anderen Rheinseite gebracht. Wir werden von einem echten Kölner-Urgestein mit leckerer Currywurst versorgt (und ich muss es wissen, denn ich habe 3 Jahre in Berlin gewohnt). Aber die Wurst wird ganz schnell zur Nebensache. In schöner Erinnerung bleibt vorallem die witzige Unterhaltung mit der Inhaberin. Ob Tatort-Fan oder nicht, ein Besuch lohnt sich!

 

Am nächsten Tag laufen wir vom Hotel zum Kölner Dom. Die Turmbesteigung um einen Tag zu verschieben, war eine gute Idee, denn heute ist der Himmel klar. Bei über 30 Grad müssen wir 100 Meter Aufstieg überwinden und den engen Turm mit 533 Stufen hochsteigen. Wir kommen ganz schön ins Schwitzen und dann gibt es auch noch „Gegenverkehr“. Aber der Ausblick ist die Strapazen wert!

 

Aussicht vom Kölner Dom

 

Ausblick vom Kölner Dom

 

 

Wir bummeln noch ein bisschen durch die Fußgängerzone und die vielen Einkaufsgassen, bevor unser Mini-Roadtrip hier zu Ende geht.

 

Fazit

Köln hat nicht diese typische schöne Altstadt und ist dennoch total liebenswert. Die Stadt ist ein bunter Mix, zusammengewürfelt und trotzdem irgendwie stimmig. Unkompliziert trifft es gut! Hier kann jeder das tun was er gern möchte: Abends gemütlich mit einem Kölsch am Rhein sitzen, gut und abwechslungsreich essen oder ein Musical anschauen. Köln ist eine vielseitige, weltoffene Stadt, die für ein Sightseeing-Wochenende perfekt geeignet ist.

 

KölnCard

Wir haben uns die KölnCard besorgt. Für 48 h kostet sie 18 Euro pro Person. Mit ihr können wir alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und erhalten diverse Ermäßigungen in Museen und Restaurants. Mehr Infos gibt es hier: Koelntourismus.de

 

Hotel

Auch in Köln haben wir bei der Hotelwahl mit dem Courtyard by Marriott ein gutes Händchen bewiesen. Das neue, stylische Hotel und die freundlichen Mitarbeiter haben uns das Wohlfühlen leicht gemacht. Das Frühstück war umfangreich mit Kaffeespezialitäten und frischem Rührei. So konnten wir uns sorglos auf das Erkunden von Köln konzentrieren. Es liegt zentral. Bis zum Kölner Dom sind wir rund 10 Minuten gelaufen. Die öffentlichen Verkehrsmittel starten direkt an der nächsten Straßenecke. Übrigens: 200 m vom Hotel entfernt befindet sich die Eigelstein Torburg. Der Eigelstein Platz ist von vielen Restaurants gesäumt und lädt abends zum Verweilen ein.

 

 

Danke fürs Lesen! 🙂 Ich freue mich über Kommentare und wenn ihr Lust habt, klickt doch auf meiner Facebook-Seite auf „Gefällt mir“ und folgt mir auf Instagram. Wenn ihr lieber per E-Mail über neue Beiträge informiert werden wollt, könnt ihr unter „Neue Beiträge abonnieren“ (rechts oben) eure Mailadresse eintragen.

 

2 Kommentare

  1. Hi Anja,

    jaaa Köln ist schon ne tolle Stadt. Ich finde, da kann man gut und gerne zwei-, dreimal im Jahr hingehen – egal ob Sightseeing, Kultur oder Feierei. Dein Fazit teile ich voll und ganz: „Jeder kann das tun, was er möchte..“ 🙂

    Tolle Fotos, toller Blog. Weiter so!

    LG,
    Jan

    P.S.: Die Seilbahn empfand ich allerdings als recht unnütze „Attraktion“… 🙂

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *