Inmitten schöner Natur die Seele baumeln lassen und die gute Küche genießen – Österreich geht immer! Diesmal verschlägt es uns nach Kufstein in Tirol. Gerade einmal 3 Kilometer von der Grenze zum Freistaat Bayern entfernt.

Vom Bodensee aus fahren wir Richtung Innsbruck. Irgendwann verlassen wir die Autobahn A12 und durchfahren das Ötztal, um die grünen Wiesen und das Bergpanorama noch besser genießen zu können. Kühe und sogar Pferde versperren uns zeitweise den Weg. Auf einem Berggasthof mit Sonenterrasse machen wir Rast und schon gibt es die ersten leckeren Käsespätzle und Kaiserschmarrn mit Aussicht ins Tal. Wunderbar!

Wir erreichen Kufstein am Abend und fahren zu unserem Hotel, das direkt in der Altstadt in der Römerhofgasse liegt – die Träumerei #8 im Auracher Löchl. Wir werden im 4-Sterne Boutique Hotel herzlich empfangen und dürfen sogar aus ein paar Zimmern wählen. Das ist hier keine leichte Aufgabe, denn die Frage ist „Wollen Sie die nächsten Nächte in Paris, Venedig, China oder Bayern verbringen?“. In diesem Hotel kann man um die ganze Welt reisen, denn jedes der 33 Zimmer hat ein anderes Thema.

Wir entscheiden uns für Paris und ich bin sofort begeistert von der liebevollen und detaillierten Dekoration des Zimmers. Willkommen beim Moulin Rouge! Wunderschön ist auch die Sitzecke mit Weinkisten-Tisch im Erker mit Blick auf den Inn.

Wir machen noch einen kleinen Abendspaziergang entlang der Inn und können sehen, dass die Träumerei #8 direkt am Fuße der Festung Kufstein liegt. Mit einem Eis schlendern wir durch die Fußgängerzone. Insgesamt ist Kufstein etwas moderner und größer als ich es mir vorgestellt habe. Es gibt mehrere Einkaufszentren und alle bekannten Ketten sind hier für einen Stadtbummel vertreten.

Wieder zurück entdecken wir noch ein paar witzige Details, wie die Garderobe aus Korkenziehern oder eine kleine Jukebox in der Wand. Und dann geht es ab in die bequemen Boxspringbetten für eine erholsame Nacht. Morgen warten die Tiroler Berge auf uns.

Wir haben himmlich geschlafen, die Sonne lacht. Auf geht es zum Frühstück. Es ist toll! Die Auswahl ist riesig, alles ist frisch und schmeckt superlecker!

Nach dem reichhaltigen Frühstück laufen wir gut 25 Minuten zur Talstation des Kaiserlifts. Der Weg führt auch durch die Altstadt und die Einkaufsstraßen Kufsteins. Nachdem wir die Karte am Lift studiert haben, entscheiden wir uns dafür vom Berg herunterzulaufen und so kaufen wir für 10 Euro pro Person ein Ticket für die Bergfahrt. Und dann geht es los: In Einzel-Sesseln bringt uns der Lift in einer gemütlichen 20-minütigen Fahrt zur Bergstation Brentenjoch (1.200 Höhenmeter). Die Fahrt zwischen den Baumwipfeln ist so friedlich und ich genieße einfach nur die Ruhe, die Natur und drehe mich für einen Blick ins Tal auch mal um.

Oben angekommen verzaubert uns sofort das Bergmassiv Wilder Kaiser. Einfach traumhaft!

Blick auf den Wilden Kaiser

An der Bergstation genießen wir ein bisschen die Aussicht und laufen dann noch zur Berghütte Weinbergerhaus für einen Blick auf das Alpenpanorama. Nach einem Besuch beim Gipfelkreuz beginnen wir mit dem Abstieg Richtung Berghütte Aschenbrenner. Anfangs bietet der Weg schöne Blicke auf Berge und ins Tal. Irgendwann allerdings beginnt der Wald mit den hohen Bäumen und wir haben für den Rest des Weges leider keine Weitsicht mehr. Die Berghütte Aschenbrenner hat montags Ruhetag und so setzen wir unsere Wanderung ohne Rast fort, denn trotz der fehlenden Sicht freuen wir uns einfach auf die sportliche Betätigung. Die bessere Wahl wäre es wohl gewesen, mit dem Sessellift auch wieder herunterzufahren oder über die Draxler Hütte nur bis zur Mittelstation zu laufen. Der Wald endet wirklich erst in Kufstein, als die Festung schon wieder ganz nah ist.

Wir sind ganz schön geschlaucht. Statt der angeschriebenen 2 Stunden haben wir fast 3 Stunden für den Abstieg (700 Höhenmeter) von der Bergstation gebraucht. Wenig später allerdings sitzen wir frisch geduscht auf der Terrasse der Träumerei und lassen uns mit einer tollen Sicht auf den Inn das Wiener Schnitzel vom Kalb schmecken. Das Auracher Löchl ist ein alteingesessenes Restaurant in Kufstein. Die Gaststube ist urig, aber wir haben bei dem schönen Wetter dann doch die Pergola am Wasser vorgezogen. Zum Nachtisch gibt es eine geeiste Mozartkugel mit Marzipankern. Leeeeeecker!

Einen kleinen Absacker 😉 gibt es im Stollen 1930. Die Bar ist tatsächlich in einem alten Stollen untergebracht der vor 600 Jahren in den Stein der Festung gehauen wurde um Bier zu kühlen. Jetzt befindet sich hier die größte Ginsammlung der Welt! Zwei Federn haben wir beim Check-In bekommen, sie gelten als Gutscheine für Begrüßungscocktails. Wir lassen uns den Gin Tonic im stylisch dekorierten Stollen schmecken.

Fazit

Kufstein ist die zweitgrößte Stadt in Tirol, damit etwas städtischer als ich es mir anfangs vorgestellt hatte und wohl eher nicht das typische Ziel für Wanderurlaube. Hier bleibt man ein paar Tage, um die perfekte Mischung aus Natur und Kultur zu genießen. Tagsüber mit dem Sessellift auf das Brentenjoch oder eine Seenwanderung und abends Operette auf der Festung oder Theater mit Bergkulisse. Passend dazu bewohnt man das in der letzten echten urigen Altstadtgasse Kufsteins gelegene Hotel Träumerei #8. Die wundervoll dekorierten Zimmer, das grandiose Frühstück und das herzliche Personal sorgten für einen wunderbaren Aufenthalt. Hier noch ein paar Eindrücke von Kufstein und den Zimmern der Träumerei #8:

Mehr Infos zu Kufstein gibt es hier.

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2 Kommentare

  1. Elisabeth Safarowski

    Hallo Anja, der Bericht macht Lust auf einen Besuch in Kufstein. Das Boutique Hotel wirkt interessant. Ich reise nächste Woche an den Wilden Kaiser und freue mich auf leckeres Essen und die tolle Landschaft.
    Elisabeth

    • Hallo Elisabeth,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit am Wilden Kaiser! Das Panorama ist beeindruckend und gut geschlemmt haben wir auch!

      Viele Grüße, Anja

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