Dieses Mal gibt es keine echte Empfehlung für mobiles Internet in den Niederlanden per Prepaid UMTS Datenkarte:

Wir haben uns für Vectone Mobile – einem Reseller/MVNO von KPN – entschieden, da dieser Provider über die beste Netzabdeckung verfügt.

Ausserdem verfügt Vectone Mobile über eine englische Webseite, das macht es erheblich einfacher: www.vectonemobile.nl/en/

Tarif: Die Vectone Mobile SIM-Karten bekommt man in vielen Telefonläden einfach kostenlos in die Hand gedrückt. Die Rufnummer kann man ganz einfach mit *105# abfragen.
Unter www.vectonemobile.nl/en/ kann man dann per Kreditkarte Guthaben aufladen. Das funktioniert auch mit ausländischen Kreditkarten einwandfrei – einfach „Netherland“ im Feld Land eintragen.

Sobald Guthaben aufgeladen wurde (per *102# abfragen), stehen folgende Datenpakete zur Verfügung:

1 GB für 5,00 Euro Aktivierung mit *2013#, 2 GB für 7,50 Euro Aktivierung mit *2012#, 6 GB für 10,00 Euro Aktivierung mit *2011#, 8 GB für 20,00 Euro Aktivierung mit *2052#, 20 GB für 30,00 Euro Aktivierung mit *2057# oder 40 GB für 50,00 Euro Aktivierung mit *2058# – jeweils gültig für 30 Tage.

Leider hat die automatische APN Erkennung bei uns nicht funktioniert und ich musste den APN webnl.mundio.com manuell eintragen. Benutzername und Passwort bleiben leer.

Sehr praktisch: Über *102# kann man das Guthaben und über *1501# das Datenguthaben abfragen.

Manchmal muss die SIM-Karte noch für mobiles Internet freigeschaltet werden. Das geht relativ einfach über http://www.vectonemobile.nl/en/faq/mobile-internet.aspx

Warum ist Vectone Mobile nun keine echte Empfehlung? Wir hatten folgendes Problem: Unterwegs im Auto und an Orten mit vielen Menschen konnte sehr oft keine Verbindung zum Mobilfunknetz hergestellt werden. Bei uns im Ferienhaus gab es dagegen keine Probleme. Wir hatten manchmal das Gefühl, dass der eigentliche Netzbetreiber KPN den Zugang für Vectone Mobile Kunden sperrt, sobald gewisse Kapazitätsgrenzen überschritten wurden. Zum Beispiel hatten wir bei unserem Tag in Amsterdam so gut wie nie Empfang. Wir waren aber auch die ganze Zeit an sehr gut besuchten Orten unterwegs. Daher kann ich Vectone Mobile eigentlich nicht bzw. nur sehr eingeschränkt empfehlen.

 

Mobiles Internet in den Niederlanden – das Surfen von unterwegs über Internetstick (Surfsticks) oder Mini-WLAN-Router (MiFis) – ist dank merklich gesunkener Preise so beliebt wie noch nie.

Wer im Urlaub oder auf der Geschäftsreise auf mobiles Internet in den Niederlanden nicht verzichten will oder kann, dem empfiehlt sich eine Prepaid Datenkarte eines dort ansässigen Mobilfunkanbieters. Somit umgeht man die so genannten Roaming-Gebühren des Anbieters im Heimatland und kann in der Regel sehr günstig auch größere Datenmengen übertragen.

Man schliesst dabei keinen Vertrag mit einer monatlichen Gebühr ab, sondern zahlt beim Prepaid Modell ein feste Summe vorab, die man dann in Form von GB (Übertragungsvolumen) in einem bestimmten Zeitraum (Tage/Wochen/Monate) verbrauchen kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich den Einsatz eines mobilen WLAN Hotspots, auch MiFi Router genannt, empfehlen. Zwar kann mittlerweile jedes Smartphone einen WLAN-Hotspot “aufmachen” (Tethering), allerdings wird der Akku dabei stark belastet. Ein weiterer Vorteil von so einem “WLAN für unterwegs”-Gerät ist es, dass die heimische SIM Karte im Telefon bleibt – man ist also nach wie vor unter seiner bekannten Handynummer erreichbar.

Diese kleinen, kompakten mobilen Endgeräte passen praktisch in jede Reise- oder gar in die Hosentasche. Mit der Hilfe eines MiFis kann sich der Nutzer ein eigenes WLAN-Netz aufbauen. Dabei sind die Geräte in der Lage, allen im Netz befindlichen Nutzern eine Internet-Verbindung zu ermöglichen. Gerade in der heutigen Zeit mit Smartphones, Tablets und Notebooks ist es sehr praktisch, mit allen Geräten gleichzeitig online zu sein. Je nach Gerät und Netzabdeckung wird eine Verbindung über UMTS (3G), HSDPA oder sogar LTE hergestellt.

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