Singapur! Auf unserem Weg nach Australien machen wir hier einen einwöchigen Zwischenstopp, bevor es weiter nach Brisbane geht. Ich habe mich auf Anhieb verliebt! Singapur ist abwechslungsreich, bunt, sauber, freundlich und bietet so viele Sehenswürdigkeiten. Ein absolutes Highlight und Markenzeichen der Stadt ist das imposante Marina Bay Sands Hotel. Liebevoll auch Bügelbrett genannt, steht es an der Marina Bay und dominiert das Stadtbild.

Die ersten fünf Tage unseres Singapur-Aufenthalts waren wir von früh bis abends unterwegs und haben den Stadtstaat erkundet. Für diesen Zweck hat ein „normales“ Hotel vollkommen ausgereicht. Die letzten zwei Tage jedoch haben wir uns für das berühmte Marina Bay Sands Hotel freigehalten und gönnen uns etwas ganz Besonderes.

Marina Bay Sands Hotel

Beim Betreten der Lobby ist das Getümmel groß. Viele machen es so wie wir und buchen sich nur ein oder zwei Nächte ins Hotel ein. Dennoch geht der Check-In zügig voran und wir werden reichlich mit Wasser und Fruchtsaft versorgt. Wir haben ein Deluxe Zimmer mit City View gebucht. Wenn man sich für diese Option entschiedet, die einen kleinen Aufpreis kostet, bekommt man ein Zimmer im 19. Stock oder höher. Unser Zimmer liegt auf dem 41. Stock. Die Sicht, ein Traum!

Blick auf Singapur vom Hotelzimmer

Der Deluxe Room ist 40 qm groß, in Naturtönen gehalten und hat eine bodentiefe Fensterfront. Der Ausblick ist atemberaubend! Die letzten Tage haben wir das Marina Bay Sands immer wieder von außen bewundert und jetzt darf ich hier stehen und herausschauen. Das riesige Badezimmer mit Dusche und einer freistehenden Badewanne ist aus Marmor.

So schön das Zimmer auch ist, ich will in den weltberühmten Pool! Wir müssen durch zwei Kontrollen, um zum Skypark auf dem 57. Stockwerk zu gelangen, denn der Poolbereich ist nur für Hotelgäste zugänglich. Und da ist er: Mit 146 Metern der längste und auf 200 Metern der höchste Infinity Pool der Welt. Tatsächlich scheint es, als hätte der Pool keine Abgrenzung und man müsste aufpassen nicht zu weit zu schwimmen. Und dieser Blick auf die Skyline Singapurs ist doch einfach der Wahnsinn!

Infinity Pool, Marina Bay Sands

Infinity Pool, Marina Bay Sands Hotel

Am Initity Pool in Singapur

Auf der Skypark Dachterrasse gibt es neben dem Infinity Pool auch Restaurants, Bars und ein Observation Deck für Besucher. Von hier hat man einen tollen Rundum-Blick, kann die Marina Bay, den Singapur Flyer und Gardens by the Bay sehen. In unserem Fall wird gerade die Tribüne für die Formel 1 aufgebaut.

Wir finden zwei Liegen in der ersten Reihe unter Palmen und genießen. So verbringen wir den Rest des Tages und beobachten, wie die Sonne langsam hinter den Hochhäusern untergeht.

Auch am nächsten Morgen kann ich mich einfach nicht sattsehen. Dort drüben – von hier oben ganz klein – steht irgendwo Merlion. Halb Löwe, halb Fisch ist er das Wahrzeichen Singapurs.

Wir können uns dann doch einmal vom Pool losreißen und gehen in die angrenzende Mall „The Shoppes at Marina Bay Sands“. Mit Eislaufbahn und Kanal für Gondelfahrten erinnert sie mich an Las Vegas. Vor dem Hotel liegt das Art Science Museum in der Form einer Lotusblüte und ein riesiger Louis Vuitton Store auf einer eigenen Insel. Abends gibt es eine Licht- und Wassershow vor dem Hotel und natürlich die Laserstrahlen, die die ganze Marina Bay verzaubern.

Marina Bay Sands Singapur

Lohnt es sich? Absolut, das Marina Bay Sands und der Infinity Pool sind Singapur. Macht es wie wir: Sucht euch ein einfaches Hotel um die Stadt zu erkunden und gönnt euch am Ende des Trips zwei Nächte in denen ihr dann das Hotel voll auskostet! Das ist es wirklich wert! Noch ein kleiner Tipp: Da unser Flug nach Australien erst am Abend ging, haben wir um einen Late-Check-Out gebeten. Statt 11 Uhr mussten wir erst 13 Uhr auschecken. Ab 11 Uhr hatten wir den Pool fast für uns allein. 😉

Auch Besucher können den Blick aus 190 Metern genießen. Das Sands SkyPark Observation Deck ist für jedermann zugänglich. Mehr Infos gibt es hier.

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