Eine Empfehlung für mobiles Internet in Südafrika per Prepaid UMTS Datenkarte:

Wir haben uns für Vodacom entschieden, da dieser Provider über die beste Netzabdeckung im Bereich Kapstadt und weiträumiger Umgebung verfügt. Alternativ wären noch MTN und Cell C in Frage gekommen, allerdings ist hier das Netz etwas (MTN) bzw. deutlich (Cell C) schlechter als bei Vodacom – Stand Februar 2015. Telkom benutzt für das 3G eine andere Frequenz (850Mhz) und kam für uns daher nicht in Frage.

Anbieter: www.vodacom.co.za

APN: internet.com

Benutzername und Passwort: leer

Tarif: R1 für die Prepaid Starter Pack SIM Karte

+ Datenpaket: 15MB – R9, 30MB – R12, 100MB – R29, 250MB – R59, 500MB – R99, 1GB – R149, 2GB – R249, 3GB – R299, 5GB – R399, 10GB – R599 oder 20GB – R999 jeweils gültig für 30 Tage

Die SIM-Karte ist theoretisch in allen Vodacom-Geschäften erhältlich. Man benötigt einen Reisepass, da die SIM-Karte auf den eigenen Namen registriert werden muss. Im Anschluss erhält man die zugehörige Telefonnummer und man kann nun das gewünschte Datenpaket hinzubuchen lassen.

In unserem Falle waren die SIM Karten im Vodacom Shop ausverkauft und wir wurden zum nahegelegenen „Game“-Store geschickt. Dort bekommt man von Lebensmitteln bis zu Baumarkt-Artikel so ziemlich alles – unter anderem auch Vodacom SIM Karten. Allerdings kosten sie hier nicht R1 sondern R4 und man hat ein wenig das Gefühl, dass hier Methode dahintersteckt. Egal, die Dame im „Game“-Store ist super nett und es dauert keine 10 Minuten, dann ist die SIM Karte registriert und aktiviert. Im Vodacom Shop aktiviert man uns nun noch das Datenpaket und nach knapp 30 Minuten sind wir R603 ärmer und mit 10GB für die nächsten Wochen bestens gerüstet.

Auf www.vodacom.co.za kann man sich nun noch unkompliziert einen Account anlegen und den aktuellen Verbrauch auf der Webseite oder per Vodacom App abfragen.

 

Mobiles Internet in Südafrika – das Surfen von unterwegs über Internetstick (Surfsticks) oder Mini-WLAN-Router (MiFis) – ist dank merklich gesunkener Preise so beliebt wie noch nie.

Wer im Urlaub oder auf der Geschäftsreise auf mobiles Internet in Südafrika nicht verzichten will oder kann, dem empfiehlt sich eine Prepaid Datenkarte eines dort ansässigen Mobilfunkanbieters. Somit umgeht man die so genannten Roaming-Gebühren des Anbieters im Heimatland und kann in der Regel sehr günstig auch größere Datenmengen übertragen.

Man schliesst dabei keinen Vertrag mit einer monatlichen Gebühr ab, sondern zahlt beim Prepaid Modell ein feste Summe vorab, die man dann in Form von GB (Übertragungsvolumen) in einem bestimmten Zeitraum (Tage/Wochen/Monate) verbrauchen kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich den Einsatz eines mobilen WLAN Hotspots, auch MiFi Router genannt, empfehlen. Zwar kann mittlerweile jedes Smartphone einen WLAN-Hotspot “aufmachen” (Tethering), allerdings wird der Akku dabei stark belastet. Ein weiterer Vorteil von so einem “WLAN für unterwegs”-Gerät ist es, dass die heimische SIM Karte im Telefon bleibt – man ist also nach wie vor unter seiner bekannten Handynummer erreichbar.

Diese kleinen, kompakten mobilen Endgeräte passen praktisch in jede Reise- oder gar in die Hosentasche. Mit der Hilfe eines MiFis kann sich der Nutzer ein eigenes WLAN-Netz aufbauen. Dabei sind die Geräte in der Lage, allen im Netz befindlichen Nutzern eine Internet-Verbindung zu ermöglichen. Gerade in der heutigen Zeit mit Smartphones, Tablets und Notebooks ist es sehr praktisch, mit allen Geräten gleichzeitig online zu sein. Je nach Gerät und Netzabdeckung wird eine Verbindung über UMTS (3G), HSDPA oder sogar LTE hergestellt.

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