Mitten im Winter geht es ab in den Sommer! 🙂 Edelweiss bringt uns sicher mit einem Direktflug von Zürich nach Kapstadt. Und es fängt schon richtig gut an, denn die Aussicht auf die schneebedeckten Alpen ist genial.

Mit Swiss über den Alpen

Nach elf Stunden befinden wir uns im Landeanflug auf Kapstadt.

Landeanflug auf Kapstadt

Welcome to the Mother City!

Welcome to the Mother City

Ein ganzer Monat Kapstadt liegt vor uns! Und dank zahlreicher Tipps von guten Freunden wird es nicht langweilig werden. Für heute reicht es allerdings. Wir holen unseren Mietwagen ab und machen uns im Linksverkehr auf den Weg zu unserer Unterkunft nach Bloubergstrand – ca. 20 km nördlich von der Innenstadt. Auf Empfehlung haben wir dort für die gesamte Zeit ein Zimmer im B&B Myoli Accommodation angemietet. Je nachdem wieviel Kapstadt und Umgebung zu bieten hat, werden wir von hieraus zu Mehrtagestouren aufbrechen. Auch Mitten in der Nacht werden wir von der deutschen Betreiberin Barbara freundlich empfangen.

Der Zeitunterschied beträgt nur eine Stunde und so gibt es keinen Jetlag. Dennoch lassen wir es am nächsten Tag ruhig angehen. Wir schießen ein paar Bilder von der Unterkunft und bekommen von Barbara auch gleich noch zahlreiche Hinweise und Tipps. Sie engagiert sich ehrenamtlich für Kinder im Township Khayeltisha und bietet uns an, zu einer Veranstaltung mitzukommen. Super! Außerdem lädt sie uns zu einem typischen südafrikanischen Braai (Grillen) ein! 🙂

Myoli Accommodation

In unserer Unterkunft gibt es zwar WLAN, aber wir wären auch gern unterwegs online und somit besorgen wir uns – wie immer – als Erstes eine Prepaid Datenkarte. Zu Fuß – ja zu Fuß, denn tagsüber ist es hier sicher – laufen wir zur Bayside Mall. Dann holen wir bei Carlucci’s leckere Sandwiches und Kaffee und ab geht’s an den Strand. Dort angekommen sind wir völlig fasziniert von der fantastischen Sicht auf den Tafelberg und die davor liegende Stadt. Wahnsinn!

Carlucci's Bloubergstrand

Blick auf Kapstadt und den Tafelberg

Blouberg übrigens, weil der Tafelberg von hier aus in einem blauen Dunstschleier liegt.

Neben dem tollen Panorama bietet der Bloubergstrand auch gute Bedingungen für Kitesufer. Wegen der hohen Wellen und des kalten Atlantiks ist Baden allerdings nur was für Furchtlose. Wir sitzen hier eine ganze Weile und schauen den Kitern zu. Wie gut es uns doch geht: Sonne, Strand und 30 Grad wärmer als Zuhause! Achtung: Der kühle Wind lässt einen nicht spüren, wie stark die Sonne ist. Unbedingt eincremen!

Bloubergstrand

Bloubergstrand

Am nächsten Tag steht die erste große Sehenswürdigkeit in Kapstadt auf dem Programm – die V&A Waterfront. Dank guter Website verläuft die Parkplatzsuche völlig unproblematisch und wir können für 10 Rand (0,75 Euro) den ganzen Tag parken. Die Parkplatzübersicht und die Infos zu den Preisen findet man hier unter Parking: http://www.waterfront.co.za/maps-and-floorplans

Die Victoria und Alfred Waterfront ist nicht nur eine Vergnügungsmeile, sondern ein komplettes Flanierviertel. Zwischen den viktorianischen Häusern und umgebauten Lagerhallen, in denen Restaurants und Souvenirshops untergebracht sind, kann man Stunden verbringen. Außerdem gibt es eine riesige Auswahl an afrikanischem Kunsthandwerk. Von der V&A Waterfront starten auch die Touren zur Gefängnisinsel Robben Island. Das Two Oceans Aquarium und ein Riesenrad sorgen für Zeitvertreib.

V&A Waterfront

Wahrzeichen der Waterfront ist der Clock Tower.

Clock Tower Waterfront

Am Nobel Square stehen die Statuen der vier Friedensnobelpreisträger des Landes.

Nobel Square

Im Waterfront Food Market werden Speisen und Delikatessen aus aller Welt angeboten.

Waterfront Food Market

Vor dem riesigen Victoria Wharf Shopping Center steht ein Amphitheater in dem getrommelt und getanzt wird.

Victoria Wharf

Waterfront

In der Watershed gibt es tolle individuelle Läden und lokale Designer stellen hier aus.

Watershed

Watershed

In der Nähe vom Clock Tower gibt es einen Steg zur Seelöwen-Beobachtung. Hier noch ein paar Eindrücke von der Waterfront in einer Fotogalerie:

Samstag ist Markttag in der Old Biscuit Mill. Auch unter der Woche haben auf dem alten Fabrikgelände im Stadtteil Woodstock die Läden der einheimischen Künstler geöffnet. Allerdings nur samstags findet von 9 bis 14 Uhr der Neighbourgoods Market statt, auf dem man sich einmal um den gesamten Globus futtern kann. Belgische Waffeln, indisches Curry, Pizza, zauberhafte Cupcakes, Smoothies, Flammkuchen, Brot, Gemüse, Sandwiches und und und. Es ist proppenvoll und dennoch herrscht eine ausgelassene Stimmung und das Essen ist super lecker! 🙂 Ein absoluter Geheimtipp!

The Old Biscuit Mill

Neighbourgoods Market

Im Anschluss fahren wir noch zur Big Bay, ungefähr 30 Minuten nördlich von der Innenstadt entfernt. Dort findet die RedBull King of the Air Kitesurf Competition statt. Ein Ereignis, das man nicht alle Tage direkt vor der Haustür hat. 🙂

RedBull King of the Air Kitesurf Competition

Sonntag ist auch Markttag und zwar in dem Ortsteil Hout Bay, der südlich auf der Route zum Kap der guten Hoffnung liegt. Der Bay Harbour Market befindet sich am rechten Ende der Bucht. Ähnlich wie auf dem Neighbourgoods Market in der Old Bisquit Mill gibt es mexikanisches, tunesisches, indisches, asiatisches, deutsches Essen und natürlich südafrikanische Köstlichkeiten. Neben mehreren Souvenirständen wird auf einer kleinen Bühne traditionelle Musik gespielt. Auch hier werden wir von der Leichtigkeit der Kapstädter angesteckt!

Bay Harbour Market - Hout Bay

Direkt daneben ist das „Fish at the Rocks“. Hier soll es die leckersten Fish&Chips in Kapstadt geben. Leider haben wir auf dem Markt schon so viel probiert, dass wir das nicht nicht mehr testen können…

Fish on the Rocks - Hout Bay

Hinter dem Fish on the Rocks werfen wir einen Blick auf den Chapman’s Peak Drive auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht. Die in den Fels gesprengte Küstenstraße gilt als eine der schönsten der Welt. Auf einer späteren Tour zum Kap der guten Hoffnung wollen wir sie befahren. Am Ufer sonnt sich ein Seelöwe und die alte Kanone erinnert an die ehemalige Festung aus der Kolonialzeit.

Ein Stück entfernt vom Markt befindet sich der Fischerhafen von Hout Bay. Hier gibt es mehrere Verkaufsstände und Seelöwen werden mit Fisch angelockt.

Hout Bay

Neben dem Fischerhafen – an der Mariner’s Wharf – hat man Zugang zum Sandstrand der Hout Bay. Dort befinden sich auch Restaurants, Souvenirläden und in den dahinter liegenden Hügeln kann man das Schloss Lichtenstein erkennen.

Strand Hout Bay

Mariner's Wharf - Hout Bay

Wir fahren die Victoria Road an der Atlantikküste zurück Richtung Kapstadt und genießen das wunderbare Panorama. An den vielen Haltebuchten kann man z.B. einen Blick auf den weißen Sandstrand und das türkisfarbene Wasser in Llandudno werfen. Traumhaft!

Llandudno

Auf der rechten Seite der Victoria Road blickt man auf die 12 Apostel, die die Rückseite des Tafelbergs bilden.

12 Apostel - Victoria Road

Unseren nächsten Stopp machen wir in Camps Bay. Im Nobelort Kapstadts gibt es natürlich ebenfalls einen wunderschönen Strand. Mit toller Aussicht kann man hier in einem der zahlreichen Cafès und Restaurants die Seele baumeln lassen und den Sonnenuntergang genießen. Camps Bay wird videoüberwacht und gilt daher als besonders sicher. Wir haben uns bisher allerdings nirgendwo unsicher gefühlt.

Camps Bay

Camps Bay

Für den Sonnenuntergang fahren wir noch ein Stück weiter bis nach Sea Point. Auf der langen Promenade kann man wunderbar spazieren gehen. Es gibt ein Meerwasser-Schwimmbad und mehrere Imbissstände.

Sonnenuntergang in Sea Point

Und mit diesem schönen Tag gehen auch unsere ersten Eindrücke aus Kapstadt zu Ende. Wir sind jetzt schon von der wunderbaren Natur und der lebensfrohen Art gefesselt. Fortsetzung folgt! 😉 Im zweiten Teil fahren wir auf den Tafelberg, machen einen Stadtrundgang und besuchen Robben Island.

Mietwagen und Parken

Mietwagen in Kapstadt? Unbedingt! Es gibt so viele schöne Ausflugsziele in der näheren Umgebung, und es macht natürlich auch Spaß die Küstenstraßen mit den super Aussichten entlang zu fahren. Wenn man sich dann an den Linksverkehr gewöhnt hat, muss man nur noch aufpassen, dass man nicht in den Berufsverkehr kommt. Das heißt, man sollte möglichst nicht zwischen 7 und 9 Uhr morgens in die Innenstadt fahren und am Nachmittag die Zeit zwischen 16 und 18 Uhr meiden. Vor den Minibus-Taxis sollte man sich in Acht nehmen, denn für sie gelten offenbar keinerlei Verkehrsregeln. Auch die Mitfahrt in einem solchen Minibus-Taxi ist nicht zu empfehlen. Wir buchen unsere Mietwagen meistens über billiger-mietwagen.de.

Parken ist in Kapstadt kein Problem. In der Innenstadt gibt es mehrere Parkplätze und Parkhäuser. Eine Übersicht kann man hier finden: http://www.capetowncid.co.za/about/Cape-Town-parking-map-directory/. Außerdem kann man eigentlich überall auch am Straßenrand parken. Sofern diese tagsüber kostenpflichtig sind, kommt ein offizieller Parkwächter vorbei, kassiert das Geld ab und druckt direkt ein Ticket aus.

Dann trifft man in Kapstadt noch auf die inoffiziellen Parkwächter. Dort wo parken eigentlich kostenlos ist, weisen sie auf freie Parkplätze hin, helfen beim Ein- und Ausparken und „passen auf das Fahrzeug auf“. Dafür erwarten sie ein Trinkgeld von 2-5 Rand, wenn man zum Auto zurückkehrt. Natürlich wird auch versucht, den Touristen mehr Geld abzunehmen; mehr als 5 Rand würde ein Kapstädter aber nicht bezahlen. Auf jeden Fall ist es hilfreich immer etwas Kleingeld dabei zu haben.

Mehr über Kapstadt und Südafrika erfahrt ihr in den weiteren Reiseberichten:

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